Volleyball: Damen-Bundesliga
USC-Coach Vollmer zieht es in die Schweiz nach Pfeffingen

Münster -

Andreas Vollmer hat bereits einen neuen Verein gefunden. Der 50-Jährige, der erst am Donnerstag seinen Abschied vom USC Münster bekannt gegeben hat, wird neuer Trainer bei Sm‘Aesh Pfeffingen in der ersten Schweizer Liga.

Sonntag, 26.03.2017, 14:03 Uhr

Andreas Vollmer
Andreas Vollmer Foto: pp

Das ging dann jetzt doch schnell. Erst am Donnerstag hatte der USC Münster verkündet, dass die Zusammenarbeit mit Trainer Andreas Vollmer vorzeitig beendet wird. Und nur zwei Tage später unterschrieb der scheidende Coach beim Schweizer Nationalligisten Sm’Aesch Pfeffingen im Kanton Basel-Landschaft einen Dreijahresvertrag mit einer Option für eine Verlängerung. Er tritt damit die Nachfolge von Timo Lippuner , den es in der kommenden Saison zum Bundesligisten und USC-Konkurrenten Rote Raben Vilsbiburg zieht.

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Für den in der Schweiz beheimateten Vollmer ist die höchste Spielklasse der Alpenrepublik kein unbekanntes Terrain. Elf Jahre trainierte der 50-Jährige den VC Kanti Schaffhausen (1996 bis 2002 und 2006 bis 2011), zwischendurch war er bei Volley Franches-Montagnes (2003 bis 2006) unter Vertrag. Aktuell steht sein künftiges Team, in dem die ehemalige USC-Zuspielerin Tess von Piekartz auch im kommenden Jahr Regie führen wird, im Playoff-Halbfinale. Den 3:1-Sieg im zweiten Viertelfinale am Samstagabend gegen Edelline Köniz verfolgte Vollmer gemeinsam mit Pfeffingens Präsident Werner Schmid in der Löhrenackerhalle. „Da ich wusste, dass sich Timo Lippuner nach Deutschland orientiert, habe ich den Kontakt aufgenommen – und ruckzuck waren Werner und ich beisammen. Unsere Herzen schlagen in die gleiche Richtung. Wir wissen, wie man Volleyball anpackt. Ich glaube, dass es eine richtig gute Zusammenarbeit wird“, sagte Vollmer dem Regionalsender „Telebasel“.

Vollmer hatte im Februar aus persönlichen Gründen den USC gebeten, seinen bis Juni 2018 gültigen Vertrag aufzulösen. Mit den Unabhängigen erreichte er in der Vorsaison das Halbfinale, in diesem Jahr war die Runde der letzten acht nach zwei Niederlagen gegen Allianz MTV Stuttgart Endstation.

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