Rudern: Juniorenregatta
RVM-Quartett zieht in München EM-Ticket an Land

Münster -

Der U-19-Vierer des RV Münster sein Ticket für die EM bereits sicher. Bei der Juniorenregatta in München mit internationaler Konkurrenz distanzierte das Quartett seine Gegnerschaft auf beeindruckende Weise und setzte direkt ein Zeichen.

Montag, 08.05.2017, 14:05 Uhr

Schneller als Großbritannien, Tschechien, Österreich, Kroatien, Schweiz und Polen und für die EM nominiert: Yannik Sacherer, Ole Kruse, Mika Kohout und John Heithoff (v.l.).
Schneller als Großbritannien, Tschechien, Österreich, Kroatien, Schweiz und Polen und für die EM nominiert: Yannik Sacherer, Ole Kruse, Mika Kohout und John Heithoff (v.l.). Foto: RVM/Kortmann

Mit einem deutlichen Start-Ziel-Sieg im A-Finale löste der U-19-Vierer des RV Münster mit John Heithoff , Mika Kohout , Ole Kruse und Yannik Sacherer sowie Trainer Marc Rossmeier am Wochenende bei der Internationalen Juniorenregatta in München die Tickets für die EM in zwei Wochen in Krefeld.

„Die Jungs haben bewiesen, dass sie auch international vorn mitfahren können“, freute sich RVM-Chefcoach Thorsten Kortmann. Für die Nominierung hätte es gereicht, schnellstes deutsches Boot im Wettbewerb zu sein. Doch die Münsteraner zeigten auch allen sechs angereisten Nationalmannschaften das Heck. Den Vorjahressieger aus Österreich kegelten sie bereits im Vorlauf aus dem A-Finale. Im Rennen der besten sechs Boote war dann vor allem das britische Team ein harter Brocken. „Die ersten 1000 Meter hatten wir nur einen minimalen Vorsprung“, so Schlagmann Heithoff. Erst auf der zweiten Streckenhälfte löste sich das münsterische Boot von der Konkurrenz. 500 Meter vor der Zielmarke schloss der britische Vierer noch einmal auf. Doch dann kam der Endspurt. „Jetzt haben die Münsteraner die Briten abgekocht“, kommentierte Regattasprecherin Tanja Günder über die Lautsprecher das Geschehen. Am Ende trennten die RVM-Crew mehr als vier Sekunden oder gut zwei Bootslängen vom Verfolger. Der Rest des international besetzten Feldes hatte mit dem Ausgang nichts mehr zu tun.

Im B-Finale des U-19-Vierers wurden Sönke Kruse und Anton Bühlmeyer gemeinsam mit zwei Kölner Ruderern Fünfte. RVM-Leichtgewichtsathlet Joscha Feder fuhr im Doppelzweier mit seinem Mindener Partner Platz zwei ein. Anschließend toppte er dieses Ergebnis mit einem Sieg im Doppelvierer – verstärkt mit Kollegen aus Krefeld und Köln. „Wir sind ein starkes Rennen gefahren und haben gut harmoniert”, freute sich Feder.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4820288?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F62183%2F
Ampeltrittbretter: Günstige Innovation oder sinnlose Geldverschwendung?
Pro & Contra: Ampeltrittbretter: Günstige Innovation oder sinnlose Geldverschwendung?
Nachrichten-Ticker