Handball: Landesliga
Furiose zweite Halbzeit von Westfalia Kinderhaus gegen Steinhagen II

Münster -

Was für ein Spiel: Zur Pause liegen die Männer von Westfalia Kinderhaus mit 12:19 hinten. Am Ende gewinnen sie mit 26:22. Wahnsinn!

Sonntag, 15.10.2017, 20:10 Uhr

Sah zwei gänzlich unterschiedliche Hälften: Westfalia-Coach Sebastian Dreiszis.
Sah zwei gänzlich unterschiedliche Hälften: Westfalia-Coach Sebastian Dreiszis. Foto: fotoideen.com

Sebastian Dreiszis hat seiner Mannschaft zur Pause weder einen Zaubertrank verabreicht noch magische Worte gefunden. Vielmehr hat der Trainer den Kinderhauser Männern noch einmal eindringlich die Marschroute mit auf den Weg gegeben, die er schon vor dem Anpfiff ausgegeben hatte. Dieses Mal nur einige Phon stärker. „Ja, ich bin laut geworden. Ganz gegen meinen Vorsatz.“ Die Ansprache hat sich offensichtlich gelohnt. Denn im zweiten Abschnitt lief es wie geschmiert.

Dabei lag Westfalia gegen Landesliga-Aufsteiger SpVg Steinhagen II nach 30 Minuten eigentlich uneinholbar mit 12:19 im Hintertreffen. Doch mit einer vorzüglichen Abwehr, einem glänzenden Heinz Janssen im Kasten sowie Cleverness, Coolness und auch ein wenig Glück im Angriff gelangen furiose 30 Minuten. Swen Bieletzki, der die gesamte Partie überzeugte, sowie Niclas Elting im rechten Rückraum setzten die Akzente, Marco van Heeck verwertete nahezu jedes Anspiel an den Kreis sehr sicher. Die Sieben marschierte so konstant, dass Dreiszis überhaupt keine Wechsel mehr vornehmen musste.

Steinhagens Reserve war so düpiert, dass ihr nach dem Wechsel exakt drei Tore gelangen. Kinderhaus hatte nach 46 Minuten das 12:19 in ein 21:19 gedreht und schaukelte die Partie sicher nach Hause. Dreiszis: „Das war überragend, aber vorher war es miserabel.“ Westfalia-Tore: Bieletzki (9/7), van Heeck (7), Aleff (3), Scholz-Sadebeck, Berger, Elting (je 2), Schulz (1)

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