Volleyball: Damen-Bundesliga
Nun hat es USC-Angreiferin Vedder böse erwischt – Saison-Aus nach Kreuzbandriss

Münster -

Bittere Nachricht für den USC Münster. Lena Vedder, die bei der 2:3-Niederlage in Schwerin im Tiebreak mit einer Knieverletzung ausgeschieden war, fällt für den Rest der Saison aus. Die 22-Jährige zog sich einen Kreuzbandriss zu und muss nun operiert werden.

Mittwoch, 13.12.2017, 13:12 Uhr

Besorgte Blicke, bittere Diagnose: Auf die erste Untersuchung auf dem Feld durch Physiotherapeutin Nadine Rensing (l.) folgte die Hiobsbotschaft: Lena Vedder wird nach ihrem Kreuzbandriss (v.l.) Juliane Langgemach, Lisa Thomsen und Mareike Hindriksen fehlen.
Besorgte Blicke, bittere Diagnose: Auf die erste Untersuchung auf dem Feld durch Physiotherapeutin Nadine Rensing (l.) folgte die Hiobsbotschaft: Lena Vedder wird nach ihrem Kreuzbandriss (v.l.) Juliane Langgemach, Lisa Thomsen und Mareike Hindriksen fehlen. Foto: Sportfoto-Albrecht

Dem USC Münster bleibt das Pech treu. Erst ereilte den Volleyball-Bundesligisten vor dem Saisonstart die bittere Nachricht, dass Ivana Bulajic schwer erkrankt ist – die Serbin wurde mittlerweile erfolgreich operiert und ist nun in der Reha – und auf nicht vorhersehbare Zeit ausfällt. Dann knickte vor knapp zwei Wochen Ines Bathen im Training um, zog sich einen Bänderriss zu und verpasste die Partien gegen die Roten Raben Vilsbiburg (3:1), beim SSC Palmberg Schwerin (2:3) und nun beim VfB Suhl. Doch während das USC-Urgestein eventuell schon am Sonntag gegen die Ladies in Black Aachen mitmischen kann, ist für Lena Vedder die Saison beendet. Der Shootingstar zog sich in Schwerin einen Kreuzbandriss im linken Knie zu. Wann und wo die Angreiferin operiert werden soll, entscheidet sich, wenn die Schwellung und Entzündung im Knie gewichen sind.

Die dritte Hiobsbotschaft der laufenden Saison trifft Vedder hart und erbarmungslos. Die 22-Jährige, die im Sommer vom Zweitliga-Absteiger RC Sorpesee an den Berg Fidel gewechselt war, entwickelte sich auf Anhieb zur Stammkraft und gehörte ganz sicher zu den Entdeckungen der Saison. Nun folgte auf den Höhenflug das abrupte Aus, ein Schock für die sonst stets gut gelaunte Sauerländerin, die mit bislang 70 erzielten Punkten zur Top 20 der besten Scorerinnen zählt. „Ich bin jetzt natürlich extrem traurig, dass die Saison für mich schon vorbei ist“, sagt Vedder. „Jetzt, wo es so super für mich und uns gelaufen ist, ich mit dem Team so unheimlich viel Spaß hatte, auf dem Feld zu stehen. Das ist doppelt bitter“, meint der Pechvogel, der aber großes Vertrauen in Trainer Teun Buijs und seine Teamkolleginnen hat: „Die Mannschaft wird das mit ihren Charakteren, die so gut miteinander funktionieren, auffangen. Das werden Nadja Schaus und Luisa Keller auf meiner Position kompensieren können.“

Be- und getroffen zeigte sich auch Buijs. „Wir sind von verdammtem Pech verfolgt“, sagt der Niederländer betrübt, der aber bereits nach vorne schaut: „Wir werden jetzt nicht jammern, sondern noch einmal enger zusammenrücken und für Lena kämpfen.“ Auf dieses Versprechen dürfen sich die USC-Anhänger ganz sicher verlassen.

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