Leichtathletik: U-20-DM
LG Brillux und SC Preußen Münster medaillenlos an der Saale

Münster -

Ohne Medaillen kehrten die Delegationen der LG Brillux und des SC Preußen Münster von den Deutschen U-20-Meisterschaften in Halle an der Saale zurück. Trotzdem gab es durchaus Lichtblicke.

Sonntag, 25.02.2018, 16:02 Uhr

Ihre DM-Premiere feierte Lucy Elaine Bauschulte, die mit 3,55 Metern Zehnte wurde.
Ihre DM-Premiere feierte Lucy Elaine Bauschulte, die mit 3,55 Metern Zehnte wurde. Foto: Wolfgang Birkenstock

Pure Zufriedenheit hört sich anders an. „Im Großen und Ganzen ist das Resümee durchwachsen“, sagte Jörg Riethues nach den Deutschen U-20-Meisterschaften in Halle an der Saale. Insgeheim hatte der Coach der LG Brillux Münster wie seine Sprinter die Hoffnung auf eine Medaille gehegt – diese aber platzte im Staffel-Vorlauf.

„Ich habe es geahnt. Die Jungs waren nicht so fokussiert. Das war enttäuschend, das habe ich ihnen auch zu verstehen gegeben“, erklärte Riethues, der sein 4 x 200-Meter-Team mit Luka Herden , Joshua Michalik, Ben Rose und Jakob Bruns ins Gebet nahm. In Führung liegend klappte der dritte Wechsel von Rose auf Bruns nicht, das vorzeitige Aus. „Das kann passieren. Aber insgesamt war die Konzen­tration nicht groß genug“, sagte Riethues. Zumindest im Einzel lief es besser, über 60 Meter sprintete Herden ins Halbfinale und schied dort in 6,99 Sekunden aus – wie Michalik in 7,05 Sekunden. Rose hatte es zuvor im Vorlauf in 7,32 Sekunden erwischt, dazu war er in 23,07 Sekunden über 200 Meter nicht über den Vorlauf hinausgekommen. Dagegen lief Jari Bender über 800 Meter in 1:57,61 Minuten Hallenbestzeit, war aber nicht schnell genug für das Finale, in dem Tom Thiemann über 1500 Meter in 4:11,37 Minuten Zwölfter wurde.

Ebenfalls einen Finalplatz ergatterte Herden im Weitsprung. Mit 7,14 Metern wurde er Sechster, nur zwölf Zentimeter fehlten zu Bronze. Auch Lucy Elaine Bauschulte durfte im Stabhochsprung zufrieden sein. Bei ihrer DM-Premiere belegte sie mit 3,55 Metern den zehnten Platz.

Ein gemischtes Fazit zog auch Trainer Frank Bartschat. „Wir sind gebeutelt gestartet und haben das Beste daraus gemacht“, sagte der Coach des SC Preußen , der ein Trio in Halle am Start hatte. Zu dem gehörte Frieda Breitkopf, die über 200 Meter das Finale erreichte – dank einer Bestzeit (24,88 Sekunden) im Vorlauf. Im entscheidenden Rennen aber hatte sie mit Bahn eins etwas Pech, ihre 25,16 Sekunden bedeuteten den siebten Platz. Zuvor war Breitkopf über 60 Meter in 7,90 Sekunden knapp an ihrem Bestwert und auch am Finale vorbeigelaufen.

Dies verpasste auch Florian Hornig. Der Dreispringer flog im zweiten Versuch auf 13,82 Meter – zu wenig für das Finale. „Florian hat leider den Faden verloren und ist nicht mehr so gut angelaufen“, sagte Bartschat über den Athleten, der auf seinen Start im Hochsprung verzichtete.

Einen doppelten Einsatz hatte dafür Imke Daalmann. Zunächst am Samstag einen etwas längeren im Dreisprung, in dem sie mit 11,99 Metern (erzielt im ersten Versuch) Sechste wurde. Nur 20 Zentimeter fehlten ihr damit zu Bronze. Am Sonntag dann war für Daalmann im Weitsprung nach drei Versuchen Schluss – 5,65 Meter bedeuteten Rang neun.

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