Tischtennis: Verbandsliga
Titelkandidat 1. TTC Münster trifft Kellerkind TuS Hiltrup

Münster -

Derby in der Tischtennis-Verbandsliga: An diesem Samstag trifft Primus TTC Münster auf den Drittletzten TuS Hiltrup. Der TTC muss auf beide Spitzenspieler verzichten, auch der TuS tritt ersatzgeschwächt an.

Freitag, 09.03.2018, 15:03 Uhr

Dennis Streck kämpft mit dem 1. TTC Münster um die Meisterschaft in der Tischtennis-Verbandsliga.
Dennis Streck kämpft mit dem 1. TTC Münster um die Meisterschaft in der Tischtennis-Verbandsliga. Foto: wh

Derbyzeit in der Tischtennis-Verbandsliga: In der Sporthalle der Hansaschule trifft der 1. TTC Münster an diesem Samstag (18.30 Uhr) auf den TuS Hiltrup . Beide Mannschaften bestreiten die Begegnung ersatzgeschwächt. Das Hinspiel gewann der TTC knapp 9:7.

Vermutlich wird es auch diesmal ein enges Rennen. Der TTC führt das Klassement zwar nach wie vor an, doch nach souveräner erster Saisonhälfte, die im Gewinn der Herbstmeisterschaft die verdiente Krönung fand, zollt das Team personellen Problemen Tribut. Spitzenspieler Niklas Pils­czek weilt für mehrere Monate in Indonesien, sein Ausfall ist nur schwer zu kompensieren. „Das schwächt uns natürlich enorm“, räumt Mannschaftssprecher Simon Voß ein. Zweimal bereits ließ der Ligaprimus in der Rückrunde Federn. Zuletzt beim 8:8 gegen Rheine, davor in Bertlich. Beim 2:9 kamen die Münsteraner sogar arg unter die Räder. Voß: „Diese Niederlage war nicht eingeplant, aber sie ist erklärbar. Bertlich spielt mit Plastikbällen, das sind wir nicht gewohnt und damit sind wir überhaupt nicht zurecht gekommen.“

Trotz schwieriger Situation haben sie beim TTC Hoffnung, die Tabellenführung ins Ziel zu retten. Ein Erfolg im Derby würde sehr helfen. Allerdings muss neben Pilsczek auch der erkrankte Alexander Wehling ersetzt werden.

Am anderen Ende des Ta­bleaus ringt Hiltrup um den Klassenerhalt. Auch beim TuS ist die Personaldecke sehr dünn, Langzeitausfälle haben dem TuS in der Hinrunde viele Striche durch die Rechnungen gemacht. In der Rückrunde erobert das Team nun verlorenes Terrain zurück. Sechs von möglichen zehn Punkten errangen die „Blauen“ bisher in der zweiten Saisonhälfte. Das ist fraglos nicht die Bilanz eines Absteigers. Noch aber belegen die Münsteraner den Relegationsplatz.

Es gibt ein großes Gewühl im Tabellenkeller, die halbe Liga ist in den Kampf um den Klassenerhalt involviert. Das wird spannend, vielleicht sogar dramatisch. Sportwart Ralf Brameier sieht die Dinge zuversichtlich. „Eigentlich sind wir stark genug, um uns zu retten. Wir müssen die PS, die wir haben, nur auf die Straße bringen“, sagt er.

Womöglich landen die Hiltruper schon im Derby einen Befreiungsschlag. Vieles hängt von der Aufstellung ab. Brameier: „Wir sind weit davon entfernt, in Bestbesetzung antreten zu können. Wer am Samstag spielt, muss wohl erneut kurzfristig entschieden werden.“

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