Fußball: Westfalenliga
Perfektes Timing vor dem Derby zwischen Preußen Münster II und dem TuS Hiltrup

Münster -

Spitzenreiter 1. FC Gievenbeck kann sich nicht ausruhen. Die zweite Mannschaft des SC Preußen Münster sitzt dem Liga-Primus im Nacken. Und hinter dem Verfolger reiht sich ein weiterer münsterischer Top-Club ein: der TuS Hiltrup. Am Sonntag kommt es zum Kräftemessen der Verfolger.

Freitag, 16.03.2018, 18:03 Uhr

Es könnte wieder eng werden: Lars Finkelmann (l.) und der TuS sowie Luca Steinfeldt und Preußen II wollen den Aufwind nutzen. Da dürften packende Duelle, wie hier im Hinspiel, an der Tagesordnung sein.
Es könnte wieder eng werden: Lars Finkelmann (l.) und der TuS sowie Luca Steinfeldt und Preußen II wollen den Aufwind nutzen. Da dürften packende Duelle, wie hier im Hinspiel, an der Tagesordnung sein. Foto: fotoideen.com

Perfektes Timing! Rechtzeitig zum direkten Duell melden sich der TuS Hiltrup und der SC Preußen Münster II wieder konkurrenzfähig. Die Blau-Weißen setzten mit dem 6:1 beim SV Schermbeck eine Duftmarke, die U 23 der Adlerträger fand im dritten Anlauf und beim 3:1 über den SV Rödinghausen II endlich zurück in die Spur. Prima Voraussetzungen für das Verfolgerduell am Sonntag (15 Uhr, Osttor). Denn der SC Preußen sitzt dem 1. FC Gievenbeck im Nacken, der TuS verfolgt immerhin die Preußen-Zweite.

Was der Verantwortliche beinahe reflexartig dementiert. „Wir haben nur unsere Ziele im Blick. Und die sind, die Art und Weise, wie wir Fußball spielen, zu stabilisieren.“ sagt Hiltrups Trainer Carsten Winkler . Ein Echo nach dem jüngsten Kantersieg leugnet der 39-Jährige allerdings nicht: „Man hat unter der Woche den Jungs die Erleichterung angemerkt. Diese Euphorie wollen wir am Sonntag mitnehmen.“ Gleichzeitig warnt er davor, das 6:1 zu hoch zu bewerten. „Es ist nur ein Sieg. Was Konstanz anbelangt, sind wir noch nicht im Rhythmus. Dazu benötigen wir weitere erfolgreiche Spiele.“ Dass er in den bisherigen drei Duellen mit den Preußen als TuS-Trainer noch nicht unterlag, erwähnt Winkler am Rande – aber gerne.

Am Rand werden sich bald wohl nicht mehr Janik Bohnen und Leon Niehues aufhalten müssen. Beide stehen wieder im Mannschafttraining, vergrößern die Alternativen. Gut möglich, dass sein Gegenüber eine weniger im sonst kompletten Kader hat. Sollte Jannik Borgmann, mit den Profis nach Osnabrück reisen, fällt dieser für das Nachbarschaftstreffen aus.

Eins, das für die Preußen nur ein Mosaik sein kann – und darf. „Wir müssen in den nächsten Wochen das Ergebnis vom Sonntag bestätigen. Mit dem Druck müssen wir umgehen“, weiß nicht nur SCP-Coach Sören Weinfurtner, um die Aufgabenstellung, wenn in Richtung Spitze noch etwas gehen soll. Doch es war nicht nur der erste Rückrundendreier, der ihn zuversichtlich stimmt: „Nach den ersten Spielen ist die Mannschaft selbstkritisch mit den mäßigen Leistungen umgegangen.“ Einsicht ist eben der beste Weg zur Besserung. Und die deutet sich bei TuS und den Preußen an – vor dem Derby.

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