Handball: Frauen-Landesliga
Sparta hatte Relegation nicht auf der Rechnung

Münster -

Einen Umweg zur Rettung müssen die Handball-Frauen von Sparta Münster gehen. Drei Spiele stehen in der Relegation an – drei weitere Chancen, um doch noch den Verbleib in der Landesliga zu schaffen. Allerdings sind die personellen Voraussetzungen alles andere als optimal.

Freitag, 18.05.2018, 14:34 Uhr

Katharina Itterbeck fehlt Sparta zum Auftakt der Relegation.
Katharina Itterbeck fehlt Sparta zum Auftakt der Relegation. Foto: Peter Leßmann

Bei der Urlaubsplanung war eine Relegationsrunde offensichtlich nicht vorgesehen: Die Handballerinnen von Sparta Münster müssen in den ersten beiden der drei bevorstehenden Partien im Kampf gegen den Abstieg aus der Landesliga personell improvisieren.

Katharina Itterbeck und Kathalena Essers hatten für die Pfingsttage keine Einsätze auf dem Feld eingeplant und fehlen bei beiden Heimspielen gegen die HSG Lüdenscheid (Sonntag 19 Uhr) und den HCE Bad Oeynhausen (Mittwoch 19.30 Uhr) ebenso wie Kreisläuferin Hannah Pauly. „Nicht optimal“, sagt Betreuer Hansel Hermann, baut aber auf das Kollektiv und nötigenfalls auf das möglicherweise entscheidende dritte Spiel am Sonntag (27. Mai) bei Westfalia Kamen.

„Dann haben wir die komplette Truppe wieder an Bord.“ Lieber wäre es aber allen Beteiligten der Sparta-Familie, wenn die Fronten bereits am Mittwoch geklärt und eine spontane Nichtabstiegsparty fällig wäre. Am Samstagabend macht sich Hermann auf den Weg nach Bad Oeynhausen, um die beiden verbleibenden Gegner persönlich in Augenschein zu nehmen.

Grühe ersetzt Sander

Gecoacht wird das Team in der Relegation von Enno Grühe, der die verletzte Trainerin Anet Sander vertritt. Allemal herrscht ein Grundoptimismus im Sparta-Lager, bestärkt durch den spürbaren spielerischen Aufwind in der finalen Saisonphase. Auch die Ausfälle dürften zu kompensieren sein, zumal „die anderen ja auch mit den Pfingstferien zu kämpfen haben“.

Anzeige
Anzeige
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5749150?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F62183%2F
Preußen Münsters Trainer Marco Antwerpen noch ohne Perspektive
Preußen-Trainer Marco Antwerpen hat in dieser Spielzeit nur selten sportliche Rückschläge, wie hier nach der Pokal-Niederlage in Rödinghausen, zu verkraften. Sein Vertrag läuft noch bis Sommer 2019..
Nachrichten-Ticker