Fußball: Westfalenliga
TuS Hiltrup trifft erst in der Nachspielzeit zum Ausgleich

Münster -

Mit einem 2:2-Remis verabschiedete sich der TuS Hiltrup aus der Westfalenliga. Verpasste aber den anvisierten Sprung auf Platz vier. Robin Wellermann traf außerdem erst in der Nachspielzeit zum Ausgleich.

Sonntag, 27.05.2018, 19:50 Uhr

Ja, wo ist denn der Ball? Hiltrups Janik Bohnen (r.) und der Stadtlohner Stephan Hartmann (l.) sind im Kopfballduell kurz orientierungslos – und nehmen beim 2:2 jeweils einen Punkt mit.
Ja, wo ist denn der Ball? Hiltrups Janik Bohnen (r.) und der Stadtlohner Stephan Hartmann (l.) sind im Kopfballduell kurz orientierungslos – und nehmen beim 2:2 jeweils einen Punkt mit. Foto: Wilfried Hiegemann

Gepennt, gepatzt, gewehrt und gepunktet. So die 90 Minuten aus Hiltruper Sicht im Zeitraffer. Mit einem 2:2 (0:1)-Unentschieden trennten sich TuS und SuS, wobei sich der Gast aus Stadtlohn über einen in letzter Sekunde verpassten Sieg ärgerte. Denn dadurch rutschte das Team von Rob Reekers noch auf Rang 15, was den Abstieg bedeutet. „Den hätten wir gerne vermieden, obschon wir unseren Rückzug aus der Westfalenliga bereits vor Wochen bekannt gegeben haben. Sportlich wollten wir es verhindern, hat leider nicht geklappt.“ Für den ehemaligen Bochumer Bundesliga-Profi zwar kein Beinbruch, aber ärgerlich. Immerhin bleibt er in der Westfalenliga – als Trainer von Vreden.

Spielpraxis für die Edelreservisten, Verabschiedung von zwei Sympathieträgern, vielleicht noch der Sprung auf Rang vier, auf jeden Fall drei Punkte – zum Saisonabschluss hatte sich der TuS Hiltrup eine Menge vorgenommen. Versucht wurde alles, abgearbeitet aber nur die Hälfte.

Es wurde nichts mit dem Sieg und damit auch nicht mit dem Sprung auf Rang vier. Es wurde aber was mit dem Auflaufen für alle die, die sonst schon mal länger zuschauen. Und es wurde was mit dem herzlichen „Auf Wiedersehen“ für Kapitän Dennis Hoeveler (beendet seine Karriere) und Torhüter Damian Hallas (wechselt zum VfL Wolbeck). Jede Menge warme Worte, dazu reichlich Applaus – da empfanden es die beiden Geehrten fast schon peinlich.

Aber es war stilvoll, wie der TuS seinen Leuten Adieu sagte. Weniger stilvoll war das, was die TuSler in den ersten 60 Minuten auf dem Platz zeigten. Nach einer Viertelstunde durfte Stadtlohns Jens Büsker ungehindert einköpfen, nach 50 Minuten Cihan Bolat ungehindert einschieben.

Das alles wollten die Hiltruper nicht so einfach hinnehmen – also wurde gewechselt, getroffen, gejubelt. Robin Wellermann per Kopf nach 69 Minuten und mit einem verwandelten Foulelfmeter (selbst herausgeholt) in der Nachspielzeit sorgte für ein versöhnliches Ende.

TuS: Hallas – Hoeveler (74. Maddente), Bothen, Lambert (68. Brüggemann), Tipkemper – Kleine-Wilke, Bohnen (55. Blesz) – Hübener, Rottstegge, Fromme – Wellermann

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