Duo des USC Münster gewinnt den Auftakt der Techniker Beach Tour
Mersmann und Tillmann krönen sich im Sand von Münster

Münster -

Feuer frei für das wilde Baggern in der Sandgrube. Die „Techniker Beach Tour“ feierte ihren Auftakt in Münster. Für den USC starteten am Samstag und Sonntag Teresa Mersmann und Cinja Tillmann und machten direkt kurzen Prozess mit ihren Gegnerinnen. Das Viertelfinale war schnell gebucht. Für das Halbfinale mussten sich die beiden dann mächtig strecken. Für ihre famosen Leistungen gab es zwei weitere Spiele on top. Der Centre Court platzte im Finale aus allen Nähten. Und dann das: Chantal Laboureur und Julia Sude, das favorisierte Duo, wurde in drei Sätzen geknackt. Der Wahnsinn. Mersmann und Tillmann ganz oben beim Heimspiel. Hut ab! 

Sonntag, 10.06.2018, 17:58 Uhr

Teresa Mersmann und Cinja Tillmann.
Freuen sich über den Sieg: Teresa Mersmann und Cinja Tillmann. Foto: Peperhowe

Schwül und warm, bisweilen schier unerträglich heiß, mitunter bewölkt. Da sind sie, die kleinen „Gewittertierchen“. Die Vorboten von Blitz und Donner? Et kütt wie et kütt würde der Kölner sagen. Es kommt, wie es kommt. Klar, der eine oder andere Regenschirm machte bereits am Freitag beim Auftakt zum Techniker Beach Cup vor dem barocken Schloss im Publikum die Runde. Aber Beachvolleyballer, speziell die nationale und internationale Elite, sind wettererprobt. Scheuen weder Regen noch Sturm. Da kann kommen, was will. Erst wenn ihnen der Gang auf den Centre Court von oberster Stelle untersagt wird, geben sie sich geschlagen. Am Samstag und Sonntag war das nicht der Fall. Auch der laut Vorhersage böige auffrischende Wind aus nördlicher Richtung ließ auf sich warten. Eigentlich schade, er hätte wohlgetan in dieser Hitze.

Trotzdem fast nahezu perfekte Bedingungen für ein großes Event. Feuer frei für das wilde Baggern in der Sandgrube. Münsters Flagge hoch hielten die für den USC Münster startenden Teresa Mersmann und Cinja Tillmann. Im zweiten Spiel des Tages am frühen Samstagmorgen machte das Duo kurzen Prozess mit Constanze Bieneck (BBSC Berlin) und Antonia Stautz (SC Potsdam). 29 Minuten brauchten die beiden für das 21:10 und 21:11. Eine kleine Meisterleistung, die hoffnungsvoll stimmte für das Aufeinandertreffen mit Melanie Gernert und Elena Kiesling vom ASV Dachau.

 

Beach-Volleyball: Techniker Beach-Tour 2018

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Jetzt werden wir richtig Gas geben.

Cinja Tillmann

Leichte Startprobleme

Eine Hürde, die ebenso souverän genommen wurde. Beim 21:14 und 21:15 gab es indes leichte Startprobleme. „Wir sind schlecht reingekommen“, bilanzierte Mersmann. 0:4 lagen die USC-Mädels im Hintertreffen. Im Beachvolleyball keine uneinholbare Geschichte. Die lautstarke Unterstützung von Freunden und Fans pushte die beiden. Heimspiel eben. Gruppenerster, das Ticket für das Viertelfinale war gebucht. „Das war unser Minimalziel“, sagt Mersmann. Und Tillmann ergänzte: „Jetzt werden wir richtig Gas geben.“

Und das alles unter den Augen der Erstliga-Spielrinnen der Unabhängigen. Unter anderem für Zuspielerin Mareike Hindriksen und Annahmespezialistin Ines Bathen war der Cup an diesem Wochenende vor der eigenen Haustür ein Pflichttermin. „Das ist großer Sport. Hier tummeln sich die besten Beachvolleyballer“, sagte Bathen begeistert. Die 27-Jährige war einst nach Münster gekommen, um selbst eine Karriere im Sand anzustreben. Daraus wurde nichts, weil sie zu einer unerlässlichen Stütze des USC wurde. Ihre Zukunft in Münster steht indes noch immer in den Sternen. „Ich weiß noch nicht, wie es weitergeht“,  gab sie preis. Alles steht und fällt mit der beruflichen Zukunft. Das bleibt spannend. Spaß in den Backen hatten auch Juliane Langgemach und Lena Vedder. „Daumen drücken für unser Beachvolleyballteam Mersmann-Tillmann" hieß es in einem Post auf der USC-Facebook-Seite, garniert mit den vier Mädels vor dem Hauptfeld.

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Gas geben und Daumen drücken, all das passte wie serviert. Im Viertelfinale warteten die Schweizer Tanja Hüberli und Nina Betschart auf die münsterische Kombination. Im ersten Abschnitt lief alles wie geschmiert, Mersmann und Tillmann holten Satz eins mit 21:14. Um in Durchgang zwei beim 15:21 den ersten Dämpfer hinzunehmen. Der passende Schuss vor den Bug? Zumindest war es ein verdammt hartes Stück Arbeit im Entscheidungssatz, die Weichen gen Halbfinale zu stellen. Was gelang: 18:16. Münster blieb voll im Spiel, durfte vom Finale und dem Titel im eigenen Wohnzimmer träumen.

Und diesen Traum lebten die beiden. Im Semifinale ging es am Sonntag gegen die Slowakinnen Andrea Strbova und Natalia Dubovcova zwar eng zu, aber Mersmann und Tillmann nahmen auch dieses Hindernis (21:15, 20:22, 15:11). Im Endspiel warteten dann Chantal Laboureur und Julia Sude (MTV Stuttgart/VfB Friedrichshafen), in Münster an Nummer eins gesetzt und Nummer zwei der aktuellen Weltrangliste. Was für ein Pfund. Der Centre Court war rappelvoll. Münster außer Rand und Band. Das Finale hätte spannender kaum sein können. Satz eins ging mit 22:11 an die Favoritinnen, den zweiten Durchgang holte sich Münster (21:19). Und dann? Dann gab es Beachvolleyball vom Allerfeinsten, beide Seiten zogen nochmals alle Register. Hin und her ging es, bis das heimische Duo mit 20:18 triumphierte und sich nach einer langen Reise überglücklich in die Arme fiel.

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Wieder daheim fühlte sich übrigens Kim Behrens, die sich mit Partnerin Sandra Ittlinger (beide OSC Baden-Württemberg) zurück an alter Wirkungsstätte im Sand  austobte. „Ich liebe Münster, habe viele Freunde hier. Klar genieße ich das.“ Kurz und knapp ihr Statement pro Metropole des Münsterlandes. Die Arbeit verrichteten die beiden sorgsam und mit Verve. Zwei Spiele, zwei Siege. Viertelfinale. Dann war Schluss mit lustig. Gegen Karla Borger und Margareta Kozuch (DJK TuSA 06 Düsseldorf) ereilte die beiden das Aus (25:23, 13:21, 12:15). Eine kurze Stippvisite für Behrens.

Ein frühes Ende nahm das Turnier bereits am Freitag für Jan Romund und Niko Meyer, die in der Qualifikation beide Partien hergaben. Genau wie Chenoa Christ mit Julia Wenzel. Da war das Turnier vorbei, bevor es eigentlich begonnen hatte.

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