Fußball: Libapokal
Das große Testen und Schwitzen in Gievenbeck

Münster -

Der 1. FC Gievenbeck geht als Titelverteidiger, als Gastgeber aber auch mit einem dezimierten Kader in das Vorbereitungsturnier um den Libapokal auf eigener Anlage. Der Modus ist diesmal leicht verändert, gespielt wird an insgesamt fünf Tagen.

Dienstag, 24.07.2018, 16:42 Uhr

Am 6. Mai und nach dem Aufstieg machten sich die Gievenbecker nass. Vor ihrem erneuten Oberliga-Abenteuer präsentieren sie jetzt daheim ihr großes Turnier.
Am 6. Mai und nach dem Aufstieg machten sich die Gievenbecker nass. Vor ihrem erneuten Oberliga-Abenteuer präsentieren sie jetzt daheim ihr großes Turnier. Foto: Peter Leßmann

Der Getränke-Absatz dürfte stimmen, der Kräfte-Haushalt angesichts der prognostizierten Temperaturen aber einer Härteprüfung unterzogen werden. Im heimischen Sportpark veranstaltet Oberliga-Aufsteiger 1. FC Gievenbeck von Mittwoch bis Sonntag das Vorbereitungsturnier um den Libapokal. Zum zweiten Mal wirft dieser Wettbewerb unter diesem Namen 1000 Euro für die besten Teams ab. Die Hälfte davon kassiert der Gewinner.

Mit 1:0 schlug der Gastgeber im Vorjahr den TuS Hiltrup im Finale, damals waren die Lokalrivalen noch sportlich auf Augenhöhe. Das künftige FCG-Niveau bieten auch die Turniergäste Hammer SpVg unter Trainer Sven Hozjak und der von Uwe Laurenz trainierte FC Eintracht Rheine. Wie der TuS ist die Zweite des SC Preußen Münster in der Westfalenliga am Start, fortan in der Landesliga spielen Absteiger BSV Roxel und Aufsteiger Westfalia Kinderhaus, die das Turnier im direkten Duell eröffnen. Als Bezirksligist ist Emsdetten 05 nominell der Underdog des Wettbewerbs – mit Neu-Trainer Ivo Kolobaric, zuletzt Co-Trainer in Roxel.

Gievenbecks Coach Benjamin Heeke hat „maximal 15 Spieler“ zur Verfügung. Auch ein Oberligist bleibt von Urlaubsplanungen nicht verschont. Sein nahezu unveränderter Kader, dem der am Meniskus operierte Theo Töller mindestens sechs Wochen fehlen wird, kann die Noch-Urlauber Christian Keil, Maximilian Franke und Yasin Altun nicht von Anfang an einsetzen. Vergrößert wird das Aufgebot übrigens nicht mehr, obschon sich etliche vereinssuchende Kicker anboten und einige auch mittrainierten. „Es passte jeweils nicht – wir bleiben bei unserer Maxime, nach der Vereinszugehörigkeit vorgeht“, sagte Heeke, in dessen 25er-Gruppe nun 19 Spieler stehen, die allesamt bereits als Junioren im Club waren. Wie Heeke werden wohl alle Trainer den Wettbewerb als willkommene Testphase nutzen. „Hier geht es nicht um die Meisterschaft. Wir werden also vieles ausprobieren.“

Die ersten Gruppenspiele steigen für jeden Teilnehmer über die üblichen 90 Minuten, danach wird das Programm straffer und kompakter. Denn die Gruppenspiele zwei und drei steigen jeweils an einem Tag über jeweils 60 Minuten. So ist garantiert, dass jede Elf nach Runde eins noch Aussichten hat. Den beiden Clubs mit der weitesten Anreise werden keine langen Wartezeiten zugemutet, dadurch aber ein ambitioniertes Programm. Denn Rheine und Hamm sind Freitag beziehungsweise Samstag zwei Mal nacheinander gefordert und haben dann 120 Minuten wegzustecken.

Libapokal (25. bis 29. Juli)

Gruppe A

Westfalia Kinderhaus - BSV Roxel Mi. 17.30

Eintracht Rheine - TuS Hiltrup Mi. 19.15

BSV Roxel - TuS Hiltrup Fr. 17.00

Eintracht Rheine - Westfalia Kinderhaus Fr. 17.30

Eintracht Rheine - BSV Roxel Fr. 19.00

TuS Hiltrup - Westfalia Kinderhaus  Fr. 19.30

Gruppe B

Preußen Münster II - Emsdetten 05 Do. 17.30

1. FC Gievenbeck - Hammer SpVg Do. 19.15

1. FC Gievenbeck - Preußen Münster II Sa. 14.00

Hammer SpVg - Emsdetten 05 Sa. 14.30

Hammer SpVg - Preußen Münster II Sa. 16.00

1. FC Gievenbeck - Emsdetten 05 Sa. 16.30

Halbfinale

Sieger Gruppe A - Zweiter Gruppe B So. 14.00

Sieger Gruppe B - Zweiter Gruppe A So. 15.15

Spiel um Platz 3 So. 16.30

Finale So. 17.35

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