Fußball: Bezirksliga
„Mindestens Fünftletzter“ will BW Aasee werden

Münster -

In der Hinrunde der vergangenen Saison blühte BW Aasee förmlich auf, um in Rückserie personell arg gebeutelt bis auf Rang elf durchgereicht zu werden. In dieser Saison hofft Trainer Matthias Gerigk besser aufgestellt zu sein. Der Klassenerhalt hat indes oberste Priorität.

Mittwoch, 08.08.2018, 13:52 Uhr

Ligaverbleib als Saisonziel: Aasee-Trainer Matthias Gerigk
Ligaverbleib als Saisonziel: Aasee-Trainer Matthias Gerigk Foto: wh

Es ist ein Kreuz, das der SV Blau-Weiß Aasee tragen muss: Viele Studenten bilden einen Großteil des Kaders – entsprechend engagiert sind die Spieler auch außerhalb des Trainings- und Spielbetriebs. Natürlich: Auslandssemester, Praktika, Prüfungen: Da bleibt nicht immer die meiste Zeit zum Fußballspielen. Und so weiß Trainer Matthias Gerigk auch die immensen Unterschiede zwischen letztjähriger Hin- und Rückserie zu erklären. „Wer nicht viel trainiert, holt wenig Punkte“, analysierte der Coach messerscharf. Im Ernst: „Wir haben gute Gespräche geführt, das wird uns hoffentlich nicht wieder passieren“, schöpft Gerigk Zuversicht, dass Trainingsbeteiligung steigt und der Kader ausreichend groß sein wird. In der zurückliegenden Saison schloss BW Aasee die Hinrunde als Vierter ab, rutschte dann auf den elften Platz in der Abschlusstabelle ab. Unrühmlicher Höhepunkt war damals die personell bedingte Spielabsage gegen Vorwärts Wettringen. Gerigk: „Es wird besser. Viele sind rechtzeitig aus dem Urlaub zurück, und wir haben eine einigermaßen gute Vorbereitung spielen können.“

Der Kader

Valentin Schulz, Pascal Hortmann, Eike Remmert Joshua Roth, Julian Stiens, Julian Kampschulte, Nico Kleine, Jens Brüninghoff, Frederik Püttmann, Mark Andro, Linus Cassens Enno Stemmerich, David Roesmann, Jannik Steur, Daniel Bartelink, Maik Dombrowa, Max Weitzel, Alexander Pelz, Martin Amadi, Manuel Eustermann, Johannes Gehring Malte Lohnherr, Torben Bucksteeg, Christian Hülsmeier, Jan-Philipp Struß, Felix Hennig

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In der wurden auch taktische Varianten geprobt: die 3er-Kette in der Abwehr beispielsweise, Gerigk will seine Jungs flexibler spielen lassen, „auch wenn wir mit einem 4-2-3-1-System bislang ganz gut zurecht kommen. Das liegt uns“.

Das Saisonziel ist bei Blau-Weiß schnell definiert. „Das ist leicht zu beantworten: Wir wollen mindestens Fünftletzter werden“, sagt Gerigk. Soll heißen: Klassenerhalt. „Jedes Jahr in der Bezirksliga ist ein erfolgreiches für den Verein“, betont der Coach, dessen Club in der Saison 2016/2017 aus dem lokalen ins regionale Fußballgeschäft aufstieg. Mit dem Weggang von Torjäger Paul Moritz Dietz, der sich studienbedingt Richtung Würzburg orientiert, hat man sich abgefunden, in Manuel Eustermann (GW Nottuln) kommt ein erfahrener Mann hinzu. Von GW Gelmer kommt Martin Nnamdi Amadi und in Enno Stemmerich, Julian Stiens und Jens Brüninghoff sind die „Leader“ der vergangenen Saison weiterhin in der Pflicht. Die Konstellation zu Beginn dieser neuen Spielzeit ist für Gerigk also „kein Grund, Trübsal zu blasen“, die Last der studentisch geprägten Mannschaftsstruktur ist, hofft Gerigk, keine große mehr. Ganz zufrieden blickt der Trainer dennoch nicht drein. Im Testspiel zog er sich eine Knieverletzung zu. – Und BW Aasee hat auf nicht vorhersehbare Zeit eine Alternative weniger.

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