Fußball: Landesliga
Debütant Westfalia geht in Altenberge unter

Münster -

Völlig anders hatte sich Westfalia Kinderhaus das Landesliga-Debüt ausgemalt. Nach guten Anfangsminuten ging der Aufsteiger völlig unter beim TuS Altenberge. Trainer Marcel Pielage verhehlte nach dem 0:4 seine Laune nicht.

Sonntag, 12.08.2018, 18:22 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 12.08.2018, 18:22 Uhr
Zwar ist Nick Rensing (l.) hier vor Altenberges Malte Greshake am Ball, doch seine Westfalia geriet böse unter die Räder.
Zwar ist Nick Rensing (l.) hier vor Altenberges Malte Greshake am Ball, doch seine Westfalia geriet böse unter die Räder. Foto: Heiner Gerull

Nach zwölf Monaten mit nahezu ausschließlich positiven Schlagzeilen erlebte Westfalia Kinderhaus im ersten Landesliga-Spiel der Clubgeschichte ein böses Erwachen. Das 0:4 (0:3) beim TuS Altenberge, der ein Jahr vor den Münsteranern den Aufstieg geschafft hatte, verhagelte Trainer Marcel Pielage komplett die Laune. „Am Ende kam alles zusammen“, schimpfte der 36-Jährige.

Dabei hatte der Neuling einen mehr als passablen Start hingelegt. 15 Minuten gelang der Mannschaft fast alles – nur kein Tor. „Wir waren gut eingestellt, haben das Spiel diktiert und den Gegner kaum über die Mittellinie kommen lassen“, sagte der Coach. Mike Liszka (9.) und Moritz Knemeyer (12.) waren vielversprechend im Strafraum, entschieden sich aber für einen weiteren Querpass statt den Abschluss. Dann fiel das 1:0 aus dem Nichts. Nach einem langen Ball aus dem Mittelfeld setzte sich Patrick Rockoff gegen Nick Rensing und Stefan Schwinn in der Innenverteidigung durch und schob ein (22.). Ebenso überraschend kam der zweite Treffer für die Hausherren durch Christian Hölker zustande (31.).

„Was danach passiert ist, war unterirdisch. Wir sind zusammengebrochen“, sagte Pielage. „Nichts hat mehr geklappt.“ Beim 3:0 durch Jakob Schlatt (44.) stimmte die Zuordnung nicht, beim 4:0 überlistete er Keeper Ismael Beckers, der zu weit vor seinem Kasten stand (65.). Westfalia: Beckers – Hölscher, Schwinn, Rensing, Göbel – Niehues, Behrens, Gogoll (67. Liebert/76. Alic) – Liszka, Knemeyer, Jungfermann (58. Winter)

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