Reiten: Turnier in Albachten
ZRFV Albachten bietet Platz für Prominenz und Nachwuchs

Münster -

Nicht allein für prominente Reitsportler ist dieses Treffen gedacht und gemacht. Beim ZRFV Albachten geht es ab Freitag auch für den Nachwuchs in die Prüfungen. Solche mit S-Qualität gibt es natürlich auch.

Dienstag, 14.08.2018, 22:18 Uhr

Startet am Wochenende beim großen Turnier in Albachten: Gerrit Nieberg.
Startet am Wochenende beim großen Turnier in Albachten: Gerrit Nieberg. Foto: imago/Baumann

Martin Farwick blickt erst gar nicht groß auf die Prominenz, die den schweren Prüfungen der Klasse S in Springen und Dressur am Sonntag die herausragende Note verleihen. Die bekannten Namen der hiesigen Reitsportszene haben das Reit- und Springturnier in Albachten ohnehin seit Jahren auf dem Zettel – auf dem Gelände der Hengststation Holkenbrink ist hochklassiger Turniersport ein jährlich widerkehrender Begleiter. Der Vorsitzende des ZRFV Albachten blickt auch auf den Nachwuchs, der von diesem Freitag bis zum Sonntag in einigen Sonderprüfungen gefordert ist: beispielsweise beim Nachwuchspokal Springen, bei der Qualifikation zum LVM-Youngster-Championat oder zu der des Eggersmann Junior-Cups. Farwick weiß natürlich nur allzu gut, dass der Nachwuchs und dessen Förderung für den Verein und den Reitsport im Besonderen von Bedeutung ist.

Rund 1600 Nennungen lagen bis zum Dienstag bereits vor, etwa 700 Reiter gehen an den drei Turniertagen an den Start. „Mit diesen Zahlen bewegen wir uns in etwa in dem Rahmen der Vorjahre“, sagte Farwick,

Die sportlichen Highlights werden die Prüfungen der Klasse S sowohl in Dressur als auch Springen am Sonntag sein. Für das S-Springen gegen 15.30 Uhr haben sich 70 Starter angemeldet, darunter so bekannte Reiter wie beispielsweise Markus und Frank Merschformann, Karin Ernsting, Hans-Torben Rüder, Thomas Holz, Greta Reinacher sowie Gerrit Nieberg aus dem Nachwuchskader und aktueller Sieger des Großen Preises in der Frankfurter Festhalle. Bei aller Wertschätzung und Popularität des Albachtener Turniers: „Bei der S-Dressur stoßen wir mit 30 Startern an unsere zeitlichen und räumlichen Grenzen“, betonte Farwick ein prall gefülltes Teilnehmerfeld.

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