Volleyball: Frauen-Bundesliga
Gute Laune trotz Rumpfkader zum Trainingsstart des USC

Münster -

Der USC Münster befindet sich seit dieser Woche wiede rim Training. Keine große Sache, schließlich sind es noch elf Wochen bis zum Saisonstart. Doch spürbar ist bereits jetzt die große Zuversicht, gerade bei Chefcoach Teun Buijs.

Mittwoch, 15.08.2018, 21:08 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 15.08.2018, 13:54 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 15.08.2018, 21:08 Uhr
Trainer Teun Buijs begrüßte (o.v.l.) Jule Langgemach, Liza Kastrup, Chiara Hoenhorst, Kaz Brown, (u.v.l.) Mareike Hindriksen, Svenja Enning, Lisa Thomsen und Lena Vedder zum Trainingsstart.
Trainer Teun Buijs begrüßte (o.v.l.) Jule Langgemach, Liza Kastrup, Chiara Hoenhorst, Kaz Brown, (u.v.l.) Mareike Hindriksen, Svenja Enning, Lisa Thomsen und Lena Vedder zum Trainingsstart. Foto: USC

Zumindest mit einer kleinen Gruppe trainiert der USC Münster elf Wochen vor dem Bundesliga-Start bereits wieder. Acht Spielerinnen waren am Dienstag beim Auftakt in der Halle Berg Fidel dabei. Unter ihnen auch Chiara Hoenhorst, die sich nach ihrer schweren Kopfverletzung zwar noch in Reha- und Aufbau befindet, aber unbedingt an der ersten Einheit teilnehmen wollte. Die 21-Jährige konnte noch nicht alle Übungen mitmachen – die Freude über die Rückkehr in ihr gewohntes Leben war ihr aber anzumerken.

Ebenfalls mit angezogener Handbremse arbeitet Lena Vedder nach ihrem im Dezember erlittenen Kreuzbandriss. Sprungtraining ist bereits drin, die nächsten Schritte sollen bald folgen.

US-Mittelblockerin Kaz Brown landete erst am Montag in Münster. Die 21-Jährige hat nun genügend Zeit, sich an ihr neues Team zu gewöhnen. Mit Svenja Enning war ein weiterer Neuzugang dabei. Die 18-jährige Zuspielerin aus Gremmendorf kehrte nach einem Jahr von den Stralsunder Wildcats zurück zum Stammclub. „Wir haben eine tolle Situation“, sagt Trainer Teun Buijs. „Zehn Spielerinnen sind geblieben. Wir hatten nur vier Abgänge. Damit stehen wir viel besser da als im letzten Jahr.“ Eine solche Kontinuität im Kader ist im Volleyball alles andere als normal. „Noch haben wir keine konkreten Ziele festgelegt, darüber entscheide ich nicht alleine, sondern mit der Mannschaft. Aber wir wollen natürlich besser abschneiden als zuletzt.“ Also mindestens Fünfter werden.

Die derzeitige Abwesenheit der A-Nationalspielerinnen Ivana Vanjak und Juliet Lohuis (Niederlande) sowie der U-19-Talente Lina Alsmeier, Linda Bock und Luisa Keller empfindet Buijs alles andere als störend. „Das ist doch perfekt. Sie trainieren und spielen die ganze Zeit auf höchstem Niveau und bringen neue Erfahrungen mit. Das hilft enorm, davon profitieren auch die anderen.“ Auch das Auftaktprogramm in der Liga mit den Schwergewichten Dresdner SC und Schweriner SC lassen den 58-jährigen Niederländer kalt: „Das sind schon harte Brocken. Aber ich gehe davon aus, dass wir wieder erfolgreich starten.“

Drei Fragen an Teun Buijs

Teun Buijs ist seit einem Jahr USC-Trainer. In seiner ersten Saison führte er den Bundesligisten ins Viertelfinale, dort erwies sich Meister Schwerin als zu hohe Hürde. Seit einem Monat präpariert er sein Team für die neue Spielzeit.Eine Frage noch zum Sommer: Wie war Ihr Urlaub?Buijs: Sehr schön und sehr entspannt. Ich war mit meiner Frau in Südengland, habe dort einige berühmte und wunderbare Orte besucht.Jetzt ist wieder Volleyball-Zeit. Was ist bis zum Saisonstart geplant?Buijs: Viel Training und zwei Vorbereitungsturniere in Wiesbaden und Aachen. Eine Pause gibt es nicht mehr.Es gibt nach dem Abschied von Ines Bathen noch eine kleine Lücke im Kader. Angeblich ist der USC bereits fündig geworden ...Buijs: Es gibt einen guten und aussichtsreichen Kontakt. Aber Stand heute ist nichts spruchreif. Ich hoffe aber sehr, dass wir schon bald komplett sind.

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