Rudern: Bundesliga
Münster-Achter hat Bronze vor Augen

Münster -

Der vierte Renntag in der Ruder-Bundesliga in Leipzig brachte Rang drei für den Münster-Achter. Das Finale steigt am 8. September in Bad Waldsee. Die heimische Crew will den dritten Rang im Gesamtklassement nicht mehr abgeben.

Montag, 20.08.2018, 14:02 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 19.08.2018, 19:30 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 20.08.2018, 14:02 Uhr
Platz drei in Leipzig: das Flaggschiff aus Münster
Platz drei in Leipzig: das Flaggschiff aus Münster Foto: Friedrich Tewinkel

Das hat schon Charme: Das „Elsterflutbett“ in Leipzig erstrahlte am Samstagabend in hellem Glanz, den einen oder anderen Achter schmückten farbige Girlanden und ein paar Kerzen. Wenn in Sachsen die Ruder-Bundesliga vor Anker geht, ist die Atmosphäre für die Finalläufe unter Flutlicht eine besondere. „Das ist einmalig“, sagt Friedrich Tewinkel vom Flaggschiff aus Münster.

Unzählige Menschen säumten an diesem vierten Renntag im Oberhaus die Strecke – was auch dem Stadtfest geschuldet war. In jedem Fall eine große Motivation für die starken Kerle. „Wir haben das total genossen“, gibt Tewinkel zu. Nach den Rängen vier, drei und zwei wäre die logische Konsequenz der Sprung auf den Goldplatz gewesen. Da es mit der Logik so eine Sache ist, langte es für die Crew aus Münster (nur) zum Bronzeplatz. Nach Platz acht im Zeitfahren und dem Sieg im Achtelfinale gegen das Sprintteam Mühlheim ging es im Viertelfinale gegen den Konkurrenten um Rang drei im Gesamtklassement: Wurzen. Auch diese Hürde nahm Münster relativ locker, um im Halbfinale gegen Berlin erwartungsgemäß den Kürzeren zu ziehen.

Im „kleinen“ Finale gegen Gießen packten die Jungs ein letztes Mal alles rein – mit Erfolg. Nur Berlin und Minden ließ Münster an diesem Renntag im Osten den Vortritt. Am 8. September steigt der letzte Akt auf dem Bad Waldseer Stadtsee. Rang drei soll dann zementiert werden.

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