Volleyball: Länderspiel
USC-Nationalspielerin Vanjak im Interview: „Ich singe natürlich mit“

Münster -

Wenn am Donnerstag das Volleyball-Länderspiel zwischen Deutschland und den Niederlanden beginnt, ist auch eine aktuelle USC-Spielerin mittendrin. Ivana Vanjak verrät im Interview, dass sie bei der Hymne mitsingt und dass ihr Club im Nationalteam öfter Thema ist.

Mittwoch, 22.08.2018, 21:34 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 22.08.2018, 16:44 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 22.08.2018, 21:34 Uhr
Immer auf der Suche nach der besten Lösung: USC-Spielerin Ivana Vanjak zählt seit Mai zum Kreis der Nationalmannschaft.
Immer auf der Suche nach der besten Lösung: USC-Spielerin Ivana Vanjak zählt seit Mai zum Kreis der Nationalmannschaft. Foto: Jürgen Peperhowe

Das wird ein großer Tag für Ivana Vanjak. Seit gut zwei Wochen bereitet sich die Volleyball-Nationalmannschaft der Frauen auf die Weltmeisterschaft in Japan (29. September bis 20. Oktober) vor. Zum Kader zählt auch die immer fröhliche Angreiferin des USC Münster. Beim Länderspiel gegen die Niederlande an diesem Donnerstag in Münster (Anpfiff 19 Uhr, Berg Fidel) steht Vanjak natürlich besonders im Fokus.

Sie sind seit Mai dabei und haben bislang genau acht Einsätze in der Nationalmannschaft. Wird der neunte besonders?

Vanjak: Ja, ganz bestimmt. Ich bin zwar erst seit einem Jahr in Münster, aber ich fühle mich hier schon richtig zu Hause. Gerade habe ich die Gelegenheit genutzt und beim USC-Training vorbeigeschaut. Einfach nur, um Hallo zu sagen.

Die Halle ist ausverkauft, das hatten Sie beim USC noch nicht . . .

Vanjak: Es ist toll und aufregend für mich, dass so viele Fans kommen und ich die Halle in voller Pracht erlebe. Vom USC ist die komplette Mannschaft da, das wird mir helfen.

Der Bundestrainer hat am Sonntag den Kader auf 16 Spielerinnen reduziert. Bis zur WM-Nominierung muss er zwei weitere Namen streichen. Wie sehen Sie Ihre Chancen?

Vanjak: Ich glaube, es ist alles offen für mich. Ich gebe täglich meines Bestes, die Entscheidung liegt dann beim Bundestrainer. Diese Weltmeisterschaft liegt mir am Herzen, eine Teilnahme würde mir viel bedeuten.

Mit Louisa Lippmann, Maren Fromm, Leonie Schwertmann und Hanna Orthmann haben vier aktuelle Nationalspielerinnen eine USC-Vergangenheit. Wird viel über Münster und den USC gesprochen?

Vanjak: Jetzt natürlich. Es kommen ja viele irgendwie zurück. Und alle freuen sich auf eine tolle Atmosphäre.

Gibt es eigentlich schon eine ziemlich beste Freundin im Nationalteam?

Vanjak: Nein, nicht wirklich, ich verstehe mich mit allen gut. In Münster teile ich mir mit Kimberly Drewniok ein Zimmer, aber wir jungen Spielerinnen wechseln sehr oft.

Vor dem Länderspiel werden auch die Nationalhymnen gespielt. Singen Volleyballerinnen dabei eigentlich mit?

Vanjak: Wie das links und rechts von mir ist, kann ich gar nicht sagen. In diesen Momenten ist man doch sehr konzentriert. Aber ja, ich singe natürlich mit.

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