Fußball: Kreisliga A
Wacker besitzt eine überraschend weiße Weste

Münster -

Im Sommer musste Wacker Mecklenbeck den Weggang einiger Leistungsträger hinnehmen. Daher waren die Ansprüche erst mal nicht allzu groß. Doch der A-Ligist hat einen einwandfreien Start hingelegt und drei Siege aus drei Spielen geholt.

Montag, 10.09.2018, 17:02 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 10.09.2018, 17:02 Uhr
Wackers Offensivleistungsträger Martin Kleinberns (r.) im Duell mit dem Davensberger Manuel Ilgner.
Wackers Offensivleistungsträger Martin Kleinberns (r.) im Duell mit dem Davensberger Manuel Ilgner. Foto: Heimspiel/Andreas Teipel

Gleich ein Trio kommt in der Kreisliga A2 bislang mit einer weißen Weste daher. Neben dem überraschenden Spitzenreiter TuS Altenberge II und dem SV Rinkerode gehört auch Wacker Mecklenbeck dazu. Prägnant: Die Münsteraner haben als einzige Mannschaft in drei Partien noch kein Gegentor kassiert. Ein bisschen Minimalismus war auch am Sonntag beim 1:0-Heimsieg gegen Davaria Davensberg gefragt. Jan Hoffmann gelang das goldene Tor. Trainer Costa Fetsch tritt allerdings noch die Euphoriebremse. „Wir haben ja viele Leistungsträger verloren und vor allem mit A-Junioren und aus der zweiten Mannschaft aufgefüllt. Mit neun Punkten nach diesem Auftaktprogramm hatte niemand gerechnet.“

Die stabile Abwehr ist aber schon auffällig und auch das Produkt der cleveren Ausrichtung. „Wir haben mit Kai Fliß und Martin Große-Scharmann zwei super Innenverteidiger, allgemein eine gute Abwehr und mit Jan Hoffmann, Sebastian Heß oder Martin Kleinberns sehr schnelle Leute vorne“, sagt Fetsch. Logisch, dass er da auf eine gewisse Kompaktheit setzt, gepaart mit einer Kontertaktik. „Es geht darum, zu erkennen, wo die Mannschaft ihre Qualitäten hat. Da bietet sich diese Herangehensweise schon an.“ Lautstarke Ansprüche vermeidet der 48-Jährige aber vollständig: „Wir haben einen schmalen Kader und formulieren kleine Ziele. Intern werden wir nach fünf Spielen überlegen, wo es hingehen soll.“

In Lauerstellung liegt mittlerweile auch wieder Concordia Albachten. Auch dank des Dreifachtorschützen Lars Zymner schob sich der Meister von 2017 mit dem 6:2-Sieg bei Fortuna Schapdetten an die vierte Stelle. Unten hat Neuling BW Aasee II zu kämpfen. Nach dem bitteren 0:5 gegen den SV Herbern II ist der Aufsteiger mit nur einem Zähler Vorletzter.

Die parallele Staffel A1 führt Top-Favorit Borussia Münster an. Henry Hupe, der schon den ersten Ausgleich erzielt hatte, sowie Julian Fuhrmann retteten beim VfL Sassenberg den späten 3:2-Sieg nach 1:2-Rückstand. Die ersten Saison-Niederlagen kassierten der SV Mauritz mit dem 1:4 zu Hause gegen GW Gelmer und Westfalia Kinderhaus II gegen Ems Westbevern (0:1).

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