Reiten: Weltmeisterschaften
Klimke setzt in Tryon mit Hale Bob auf Gelassenheit

Münster -

Es geht in die Vollen. Nach der Eröffnungsfeier der Weltreiterspiele am Mittwochmorgen ist Ingrid Klimke bereit. Mit Hale Bob möchte sie in der Vielseitigkeit ganz vorne mitmischen. Allerdings ist der Kurs anspruchsvoll.

Mittwoch, 12.09.2018, 10:00 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 12.09.2018, 08:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 12.09.2018, 10:00 Uhr
Hale Bob und Ingrid Klimke 
Hale Bob und Ingrid Klimke  Foto: dpa

Perfekt ist anders, das ist mal ganz sicher. Auf dem weitläufigen Gelände in Tryon, wo die Weltreiterspiele am Dienstagabend (Ortszeit) eröffnet wurden, gibt es noch Baustellen en masse. So waren weder die Unterkünfte für die Pfleger noch das Pressezentrum fertig, Improvisieren ist angesagt. Doch mit der nötigen Gelassenheit und der Erfahrung von zahlreichen internationalen Einsätzen ist In­grid Klimke nicht aus der Ruhe zu bringen – auch nicht vom drohenden Hurrikan, der die amerikanische Ostküste treffen könnte.

„Da haben wir natürlich ein bisschen Sorge. Aber bislang sind die Tage hier sehr schön gewesen. Zum Glück waren wir nicht so sehr von den Baustellen betroffen. Und unsere Pfleger sind nun auch gut untergekommen. Die Stimmung ist gut, wir haben ein tolles Team“, sagte die Vielseitigkeitsreiterin, die Donnerstag mit der Dressur in den Wettbewerb startet. Und das wohl weiter mit einem guten Gefühl. Ob beim Galopp-Training, im Viereck oder bei der Cavaletti-Arbeit präsentierte sich Hale Bob „top-fit“, die obligatorische Verfassungsprüfung am Mittwoch dürfte kein Problem für den Wallach sein. Spannender wird da schon die Besichtigung des Geländes sein, das Europameisterin Klimke als „sehr anspruchsvoll“ einstuft.

Noch bevor der Kampf um die Medaillen beginnt, erlebte Klimke bereits ein Highlight. Die 50-Jährige hatte die Ehre, bei der Eröffnungsfeier die 49 deutschen Pferdesportler als Fahnenträgerin ins Stadion zu führen.

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