Fußball: Landesliga
Das Ende einer „überragenden“ Woche für den SC Münster 08 gegen Eintracht Ahaus

Münster -

Was für eine Woche für Münster 08. Nach dem ersten Sieg in Heiden und dem famosen Pokalerfolg gegen Ennepetal ließen die Jungs von Trainer Mirsad Celebic am Sonntag einen 3:2-Erfolg gegen Eintracht Ahaus folgen.

Montag, 17.09.2018, 16:28 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 16.09.2018, 18:38 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 17.09.2018, 16:28 Uhr
Es ging zur Sache: Nullachts Frederik Schulte (rechts) im Zweikampf mit dem Ahauser Tobias Hemling.
Es ging zur Sache: Nullachts Frederik Schulte (rechts) im Zweikampf mit dem Ahauser Tobias Hemling. Foto: Wilfried Hiegemann

Ja, ist denn heut’ schon Weihnachten? Herrlich schräg stimmten die Flemmer von Landesligist SC Münster 08 am Sonntag nach dem hart erkämpften 3:2 gegen Eintracht Ahaus im von Trainer Mirsad Celebic einberufenen (Stuhl-) Kreis Lieder zum heiligen Feste in leicht abgewandelter Form an. Musikalisch nicht unbedingt gehalt-, dafür äußerst stimmungsvoll im September. Der erste Dreier an der Manfred von Richthofen-Straße war der perfekte Abschluss einer „überragenden Woche“ (Celebic), die mit dem ersten Saisonsieg in Heiden begann, mit dem furiosen 5:2 über Oberligist Ennepetal im Westfalenpokal ihre Fortsetzung fand und durch das 3:2 gegen Ahaus richtig rund wurde. „Riesenkompliment an die Jungs. Die hatten alle 90 Pokalminuten in den Beinen. Dafür war das top“, freute sich der Trainer. Zumal Sean Hart in der 56. Minute mit Gelb-Rot bedacht wurde und der Gastgeber 34 Minuten in Unterzahl agieren musste.

Das Erfolgsrezept lieferte Celebic mit einem Zwinkern gleich mit: „Wenn du die Eintracht schlagen willst, musst du nur einen von denen bei uns platzieren, und schon läuft es“, spielte der 40-Jährige spitzbübisch auf Dennis Wüpping an, der im Sommer Ahaus verlassen und bei Nullacht angeheuert hatte. Alles richtig gemacht.

Es war trotzdem mitunter schwere Kost, die den Zuschauern geboten wurde. Vor allem im ersten Abschnitt neutralisierten sich beide Teams nahezu. 40 Minuten musste der heimische Anhang ausharren, bis Stadionsprecher Peter Hlubek die erste Tor-Fanfare einspielte. Benjamin Siegert setzte Georg Schrader in Szene, der das Leder auf Leon Schwarzer zurücklegte: 1:0.

Beruhigend? Von wegen. Unmittelbar nach dem Verlassen der Kabine fingen sich die Platzherren den Ausgleich durch Lennart Varwick (47.). Nils Johannknecht, der „Metermacher“, stellte nur sieben Minuten später mit einer Klebe aus 20 Metern die Führung wieder her (54.). Weil aber Hart mit seinem Gegenüber im eigenen Strafraum übel zu Werke ging, musste er mit der Ampelkarte raus. Den fälligen Elfer von Sedat Semer fischte Keeper Christoph Hunnewinkel aus der linken Ecke. Eine Glanztat mit Signalwirkung. Schwarzer mit Treffer Nummer zwei sorgte nach 77 Minuten für Erleichterung – ehe doch noch mal gezittert wurde, nachdem Hunnewinkel Eintracht-Spieler Maximilian Hinkelmann im Sechzehner zu rüde attackiert hatte. Diesmal saß der Strafstoß von Christopher Ransmann (78.). Die letzten Minuten brachte Nullacht mit Leidenschaft und Kampf über die Zeit. SC Münster 08: Hunnewinkel – Celebic, Hart, Grütering, Schulte – Alves Duarte (58. Breloh) – Siegert, Wüpping, Schrader (81. Hehemann) – Schwarzer, Johannknecht (90. Wäntig)

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