Fußball: Bezirksliga
Wolbeck betreibt Wiedergutmachung im Derby gegen Aasee

Münster -

Einseitiger als erwartet verlief das Derby zwischen dem VfL Wolbeck und BW Aasee. Der Gastgeber spielte mal wieder seine Heimstärke aus und gewann nach den jüngsten Enttäuschungen diesmal sicher mit 4:1 gegen den Stadtrivalen.

Montag, 17.09.2018, 16:28 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 16.09.2018, 19:13 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 17.09.2018, 16:28 Uhr
Zu viel Härte: Manuel Eustermann (BW Aasee) reißt Wolbecks Marco Bensmann an der Schulter.
Zu viel Härte: Manuel Eustermann (BW Aasee) reißt Wolbecks Marco Bensmann an der Schulter. Foto: Wilfried Hiegemann

Angekündigt als das Duell der Gescholtenen, hatten beide Teams viel zu verlieren. Der VfL Wolbeck hatte nach der Schmach von Ibbenbüren Wiedergutmachung prophezeit. BW Aasee bestritt das erste Spiel nach der Ankündigung von Trainers Matthias Gerigk, nach der Saison den Verein zu verlassen. Das bessere Ende hatten die Wolbecker, die beim 4:1 (2:0) nie Zweifel aufkommen ließen.

Schon der Beginn verlief nach Wunsch. Der Anpfiff hallte in den Ohren noch nach, als Nico Frerichs seine Kollegen zum Jubeln einlud. Für Aasee der nächste Nackenschlag von vielen. „Wir wussten, dass wir nun 89 Minuten anlaufen müssen“, sagte Gerigk. Der Gast hatte gegen die Präsenz und Dominanz der Wolbecker, die nach der 1:2-Pleite zuletzt alles besser machten, keine Chance. Das 2:0 war nur eine Frage der Zeit. Es fiel nach 25 Minuten durch Niklas Thewes. BWA war mit dem 0:2 zur Pause noch gut bedient.

Am 6. September begegneten sich beide bereits im Pokal und lieferten ein enges Match, das am Ende mit 2:1 an den VfL ging. Die Partie am Sonntag war weit von dieser Spannung entfernt. Nach der Pause kam Aasee zwar engagiert auf den Platz, die Hoffnung auf den Anschluss – Torben Bucksteegs Kopfball touchierte die Latte (50.) – wurden aber zunichte gemacht, als Florian Quabeck das 3:0 markierte (52.). Im Gegensatz zu seinem Team regte sich Gerigk, indem er die Spieler aufforderte, sich zu wehren. Die Reaktion blieb aber aus. Mit dem 4:0 durch Robin Westhues (72.) wurde es richtig deutlich. Dass Keeper Damian Hallas, der den mit doppeltem Ellenbruch lange ausfallenden Marc Klein vertritt, Enno Stemmerichs Kopfball passieren lassen musste, war nichts weiter als Ergebniskosmetik (74.).

Gerigk vermisste „Feuer und Leidenschaft“ beim neuen Schlusslicht, Wolbecks Co-Trainer Yannick Gieseler war zwar zufrieden, weiß aber, „dass wir im Derby am Freitagabend in Gievenbeck noch eine Schippe drauflegen müssen“. VfL: Hallas – N. Rehberg, Quabeck, Bodin, Schroer – Frerichs (70. Geske), Höppner, Bensmann, L. Rehberg (46. Vielmeyer) – Seidel, (22. Thewes) Westhues BWA: Hortmann – Dombrowa, Kleine, Kampschulte, Pelz – Steur, Stemmerich – Amadi (46. Lohnherr), Bucksteeg (76. Gehring), Bartelink – Eustermann (42. Sprenger)

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