Speckbrett: Stadtmeisterschaften
Schon vor den Finals ein großer Erfolg

Münster -

Das Finale der Offenen Klasse steht nun auch: Markus Nübel und Marius Bruun bestreiten es am nächsten Samstag, wenn in allen Disziplinen die Endspiele der 50. Speckbrett-Stadtmeisterschaften auf der Sentruper Höhe über die Bühne gehen. Das Fazit fällt schon vorab positiv aus.

Dienstag, 18.09.2018, 17:18 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 18.09.2018, 17:18 Uhr
Der Älteste mit dem Jüngsten: Wolfgang Körner (l.) und Luca Kaiser teilen den Spaß am Speckbrett.
Der Älteste mit dem Jüngsten: Wolfgang Körner (l.) und Luca Kaiser teilen den Spaß am Speckbrett. Foto: Timo Höppner

Das vorletzte Wochenende bei den 50. Speckbrett-Stadtmeisterschaften hatte es in sich. 78 Spieler waren es letztlich, die in der Offenen Klasse antraten – ein bunter Mix aus Jung und Alt, aus Etablierten und Neulingen. Nach dem Mammutprogramm am Samstag auf drei Anlagen mit über 120 Partien und der Fortsetzung am Sonntag mit 23 verbliebenen Akteuren stehen die Finalisten sowie der weitere Aufsteiger fest. Marius Bruun und Markus Nübel spielen am Wochenende um den Titel, Marcus May als Sieger von 2012 und 2014 begleitet das Duo als Dritter in die Sonderklasse. Den undankbaren wie bitteren vierten Platz belegte mit Karsten Karczewski der einzige Starter des VfK Berlin.

Mit der Anzahl von 78 Startern – gemeldet hatten sogar 84 – war Organisator Timo Höppner zufrieden, auch der Verlauf der beiden Tagen passte insgesamt. „Es war natürlich gut, dass es trocken war. So waren wir gut im Zeitplan. Aber es war schon ein Wahnsinnswochenende. Sportlich war es wirklich gut. Es war viel Klasse im Feld, viele Neue haben gut abgeschnitten. Das hat mich gefreut“, sagte Höppner, der für den SV Sentruper Höhe die Jubi­läumsausgabe der „Stadtis“ maßgeblich und mit viel ­Engagement wie Herzblut ausrichtet.

Die große Beteiligung und das überwiegend positive Feedback sind der Lohn für die Mühen, die 50. Auflage ist schon vor dem abschließenden Finalwochen ende – am Samstag ab 11 Uh r geht es auf der Sentruper Höhe um zwölf Titel – ein Erfolg. Um die 190 Brett­künstler waren dabei, Münsters ureigener Sport erlebt weiter eine Hoch-Zeit – und lockt Senioren wie Wolfgang ­Körner (Jahrgang 1939) und ­Junioren wie Luca Kaiser (Jahrgang 2004) gleichermaßen auf die Plätze, „Es waren viele neue Gesichter dabei, zum Teil in Gruppen“, sagte Höppner und dachte dabei auch an die ehemalige Fußballer-Fraktion von Wacker Mecklenbeck um Mario Zohlen, Oliver Jahnke, Christian Schmelter oder Gabriel Mosimann. Sie alle tummelten sich in der Offenen Klasse, in der so viele Teilnehmer wie noch nie in diesem Jahr­tausend den Filzkugeln hinterherjagten.

Aber auch die Rückkehr einiger Ehemaliger wie Christian Thiemann, Jörg Effing oder Michael Karrasch (1987 Sieger der Offenen Klasse), die länger nicht bei den Titelkämpfen dabei waren, sind erfreuliche Zeichen für Höppner, der nun dem finalen Akt entgegenfiebert. Nicht nur weil er im Mixed mit Ria Dörnemann, im Doppel mit Michael Thiemann sowie im Jungsenioren-Einzel im Endspiel steht. Auch weil er als Organisator auf einen harmonischen, sportlich hochklassigen und sonnigen Abschluss hofft. „Wenn es jetzt trocken bleibt und wir gut durchkommen, waren es wirklich sehr ­schöne Stadtmeisterschaften“, sagte Höppner. Das erste Fazit zumindest fällt mehr als positiv aus. Und auch das ist schon eine Menge wert.

Anzeige
Anzeige
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6062330?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F62183%2F
Bankräuber stecken Fluchtfahrzeug in Brand und vernichten historische Kapelle
Im Zuge des Brandes stürzte das Gewölbe der Kapelle teilweise ein und diverse Kunstschätze, wie Grabplatten aus dem 19. Jhdt wurden unwiederbringlich zerstört.
Nachrichten-Ticker