Fußball: Westfalenliga
Hiltruper Sieg gegen Spexard bleibt lange ohne Glanzlichter

Münster -

Tabellendritter ist der TuS Hiltrup jetzt schon. Das 2:0 gegen den SV Spexard gab zwar keinen Anlass für Jubelstürme, war aber dennoch ein wichtiger Erfolg. Jeder weiß ja, wie schwer sich die Mannschaft am Osttor vor eigenem Publikum tut.

Sonntag, 23.09.2018, 19:36 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 23.09.2018, 19:28 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Sonntag, 23.09.2018, 19:36 Uhr
Meistens einen Schritt schneller am Ball: Der Hiltruper Lars Finkelmann setzt sich gegen Vincent Hall (l.) durch.
Meistens einen Schritt schneller am Ball: Der Hiltruper Lars Finkelmann setzt sich gegen Vincent Hall (l.) durch. Foto: Wilfried Hiegemann

Mund abwischen und weiter. Der TuS Hiltrup hat sein Heimspiel gegen den SV Spexard mit 2:0 (1:0) gewonnen, es war der zweite Sieg hintereinander. Wer ein Offensivfeuerwerk des Spitzenteams erwartet hatte, musste sich aber bis zum zweiten Abschnitt gedulden.

Die Gastgeber begannen lustlos und überließen dem Gegner das Zepter. Die erste Annäherung wagte Nico Schürmann, der das Leder zentral auf Schlussmann Romain Böcker brachte (12.). Spexard hatte mehr vom Spiel, zwingende Chancen waren jedoch auf beiden Seiten Mangelware. Der erste ernstzunehmende Vorstoß der Hiltruper erfolgte durch Guglielmo Maddente, der die Kugel allerdings nicht richtig traf (21.). Und als der Schiedsrichter die Pfeife schon fast im Mund hatte, um Durchgang eins zu beenden, fing Hiltrup an zu kombinieren. Jannik Bohnen setzte sich auf der linken Seite durch und bediente mit einer flachen Flanke Kapitän Manuel Beyer, der zum 1:0 vollendete (45+1). Ein schönes Tor, das gar nicht zur ersten Hälfte passte.

Dem TuS tat die glückliche Führung sichtlich gut. Spexard lief an, die Hausherren konnten kontern. Jonas Wiethölter sauste in Richtung SVS-Gehäuse und legte noch einmal quer zu Michael Fromme, der die Kugel per Direktabnahme an die Querlatte schoss (60.). Nur zwei Minuten später war es Maddente, der am Sechzehner freigespielt wurde und sein Ziel nur knapp verfehlte. Wieder nur eine Minute danach machte er es besser, als er drei Gegenspieler stehen ließ und Bohnen auf die Reise schickte. Dieser ließ aus leicht spitzem Winkel Gäste-Keeper Yannick Ellguth auf sich zulaufen und lupfte den Ball im letzten Moment zum 2:0 ins Tor (63.). Der Sack war zu, die Hiltruper spielten ihre Führung souverän runter. Einzig Bohnen hätte kurz vor Schluss noch erhöhen können, als er den Ball neben den Kasten setzte (87.).

„Die erste Halbzeit war schlecht, aber das 1:0 war unser Dosenöffner. Danach haben wir es deutlich besser gemacht und uns gute Chancen herausgespielt. Insgesamt war es ein schmutziger Sieg“, resümierte TuS-Coach Carsten Winkler. TuS: Böcker – Finkelmann, Grabowski, Brüggemann, Kleine-Wilke – Wiethölter, Lauretta – Bohnen (89. Walica), Fromme (85. Akinkoye), Maddente (72. Mersmann) – Beyer

Anzeige
Anzeige
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6074071?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F62183%2F
Es wird teurer und dauert länger
Hier möchte der SC Preußen gerne heimisch werden. Doch zu dem politisch umstrittenen Vorhaben gibt es auch nach Ansicht der münsterischen Stadtverwaltung noch viele Fragen.
Nachrichten-Ticker