Fußball: Kreisliga A
Borussia Münster ist in 31 Spielen ungeschlagen

Münster -

Die Serie hält und macht Borussia Münster zum heißen Titelfavoriten. Beim 11:1-Spektakel gegen Westkirchen am Sonntag blieb der A-Ligist zum 31. Mal in Folge ungeschlagen. Trainer Yannick Bauer hofft, dass dies noch lange so bleiben wird.

Montag, 01.10.2018, 18:04 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 01.10.2018, 15:06 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 01.10.2018, 18:04 Uhr
Trainer Yannick Bauer (links) und Assistent Rene Aguiar halten den A-Ligisten Borussia Münster seit vielen Monaten auf Erfolgskurs. Ziel ist die Meisterschaft und der Aufstieg in die Bezirksliga.
Trainer Yannick Bauer (links) und Assistent René Aguiar halten den A-Ligisten Borussia Münster seit vielen Monaten auf Erfolgskurs. Ziele sind die Meisterschaft und der Aufstieg in die Bezirksliga. Foto: Dirk Böckmann

Es läuft bei Borussia Münster. Zahlen belegen dies eindrucksvoll. Zum Beispiel diese: Saisonübergreifend ist der A-Ligist nun schon in 31 Spielen ungeschlagen. In der aktuellen Serie hat er in sieben Partien nicht einmal ein Pünktchen liegen gelassen. Und am Sonntag räumte er Schlusslicht GW Westkirchen mit 11:1 von der Wiese. „Schön“, sagt Trainer Yannick Bauer , „da konnten sich die Jungs mal richtig austoben. Aber wir werden das Ergebnis sicherlich nicht überbewerten.“ Am Mittwoch kommt der FC Münster 05 an die Grevingstraße. Es ist jener Kontrahent, der den Borussen im Spätsommer vergangenen Jahres die letzte Niederlage zugefügt hatte.

Das Spieljahr 2017/18 schloss die Elf als Vizemeister und mit 70 Punkten ab. In der Regel reicht diese Ausbeute zum Titel, damals legte Telgte allerdings noch drei Zähler drauf. „Wir haben in der Hinrunde zu viel liegen gelassen und waren da zu oft mit Unentschieden zufrieden. Jetzt nicht mehr, wir spielen immer und überall auf Sieg“, erklärt Bauer.

Offenbar verliert der Ligaprimus auch in schwierigen Situationen das ehrgeizige Ziel nicht aus den Augen. Beim Saisonauftakt in Greven kassierte er in der 90. Minute das 2:2 und schlug in der Nachspielzeit zurück. Beim 3:2 als Gast von Kinderhaus II lagen die Borussen sogar 0:2 im Hintertreffen, ehe sie das Blatt noch mit viel Schwung und sehr energisch wendeten. Auch in Sassenberg (ebenfalls 3:2) hatten sie erheblichen Widerstand zu brechen. „Das war bisher unser stärkster Gegner, wir mussten hart arbeiten“, sagt Bauer.

Die Erfolgsgeschichte der Borussen kommt alles andere als überraschend. Mutig schrieben sich der Trainer und seine Jungs vor Saisonbeginn die Meisterschaft und den Aufstieg auf die Fahne. Bauer: „Im Wissen, dass dies sehr schwer wird. Und im Wissen, dass wir richtig gut sind. Es wäre doch scheinheilig, dann zu sagen, wir wollen unter die ersten drei oder vier.“

Bislang gehen alle Pläne auf, insbesondere in der Offensive kann niemand dem Tabellenführer das Wasser reichen. In sechs von sieben Begegnungen erzielten die Borussen drei Tore oder sogar mehr. Lediglich beim 2:0 am vergangenen Donnerstag bei GW Gelmer gaben sich die Gäste mit zwei Ein­schlägen zufrieden. Kurios: Mit Henry Hupe erzielte ein Innenverteidiger bereits sechs Treffer. Übertroffen wird er von Dennis Paul. Der 26-Jährige mit überschaubarer Westfalenliga- und einschlägiger Landesliga-Erfahrung wechselte im vergangenen Winter von Münster 08 zur Borussia. „Ein echter Neuner“, sagt Bauer, „groß und entschlossen im Abschluss.“ Beim 11:1 gegen Westkirchen erzielte Paul per Fünferpack seine Saisontore fünf bis neun.

Vor dem achten Spieltag am Mittwoch hat der Spitzenreiter bereits fünf Zähler Vorsprung auf die ersten Verfolger Warendorf und Mauritz. Für Bauer kein Ruhepolster. „Wir dürfen nicht satt werden“, fordert er. Das wird kaum passieren, da nun auch einige Langzeitverletzte zurückkehren und ins Aufgebot drängen. Borussia hat künftig noch mehr Alternativen und Qualität. Es könnte sein, dass der Lauf lange anhält.

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