Tennis: Vater-Sohn-Turnier
Marlon und Markus Göring triumphieren in Wolbeck bei der 40. Auflage

Münster -

Auch das 40. Vater-Sohn-Turnier auf der Anlage des TC 66 Wolbeck verlief für die Organisatoren nach Wunsch. Sportlich triumphierten am Ende Marlon und Markus Göring, die sich Finale gegen Reiner und Tim Dettloff durchsetzten.

Montag, 01.10.2018, 19:26 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 01.10.2018, 19:26 Uhr
Gruppenbild nach einem schönen Tag: (v.l.) die Sieger Marlon und Markus Göring, Turnierleiter Henning Bösenberg sowie die im Finale unterlegenen Reiner und Tim Dettloff.
Gruppenbild nach einem schönen Tag: (v.l.) die Sieger Marlon und Markus Göring, Turnierleiter Henning Bösenberg sowie die im Finale unterlegenen Reiner und Tim Dettloff. Foto: Ernst Mackel

Es waren vielleicht die Worte von Markus Göring , die das Wochenende perfekt umschrieben. „Es gibt viele schöne Tennisturniere. Es gibt viele schöne Tennisturniere, die perfekt organisiert sind. Und es gibt das Vater-Sohn-Turnier. Hätte ich 1979 als 15-Jähriger gewusst, wie schön es hier ist, ich hätte bei meinem Vater so lange gequengelt, bis wir hier hergekommen wären“, sagte der Frankfurter, der mit seinem Filius Marlon zum zweiten Mal nach 2015 den Titel gewann.

Zum 40. Mal kam es auf der Anlage des TC 66 Wolbeck zum sportlichen Familien- und Generationentreffen, das längst bei allen Teilnehmern einen hohen Stellenwert genießt – auch wegen seines speziellen Charakters und der besonderen Atmosphäre. „40 Jahre Vater-Sohn-Turnier, das ist außergewöhnlich. Wir hatten an beiden Tagen Traumwetter, dazu gab es riesen Sport mit hochklassigen Begegnungen. Es war einfach schön“, sagte Turnierorganisator Henning Bösenberg.

Wie hoch das Niveau war, merkten die dreifachen Sieger Michael und Christopher Koderisch (BW Halle) im Viertelfinale. Nach gewonnenem ersten Satz lagen sie gegen Christian und Justus Drees (RW Greven/1. TC Hiltrup) auch im zweiten 3:1 vorn. Als das ostwestfälische Duo aber Spielbälle zum 4:1 vergeben hatte, kippte die Partie – und Drees setzten sich doch noch mit 6:7, 7:5, 6:0 durch.

Es war ein Vorgeschmack, auf das, was am Sonntag noch folgen sollte. Zwar war das erste Halbfinale zwischen den Görings und dem münsterischen Gespann Dieter und Carlo Bückmann – ihre Serie von zwölf Endspiel-Teilnahmen in Serie riss nun mit Platz drei – eine klare Angelegenheit (6:2, 6:4). Dafür aber lieferten sich die Drees’ mit den Titelverteidigern Reiner und Tim Dettloff ein denkwürdiges Match. Dreieinhalb Stunden behakten sich die Kontrahenten, trotz einiger leichter Fehler war es „ein wahnsinnig spannendes, sagenhaftes Spiel“ (Bösenberg) – mit dem besseren Ausgang für die Dettloffs.

Ein Marathon-Match, an das die Grevener Vorjahressieger im Endspiel nahtlos anknüpften. Satz eins gewannen Görings im Tiebreak, Abschnitt zwei schnappten sich Dettloffs mit 7:5. Schon jetzt waren zwei Stunden gespielt, und so gab es angesichts der fortgeschrittenen Zeit ein Novum in der langen, traditionsreichen Turniergeschichte. Erstmals wurde ein Match-Tiebreak gespielt, den das hessische Duo vor 150 Zuschauern mit 10:7 für sich entschied. „Das war ein Spitzen-Endspiel mit kaum noch Fehlern. Ein passender Abschluss“, sagte Bösenberg, der rundum glücklich mit dem 40. Geburtstag des Turniers war.

Zu dem Gelingen hatten auch die Spieler in der Nebenrunde beigetragen. Wie etwa die Hamburger Jens und Lasse Güllich, die sich im Finale gegen Ernst und Philipp Mackel (Wolbeck) behaupteten. Für die Lokalmatadoren war es im fünften Endspiel die vierte Niederlage in Serie. Und dennoch dürften auch sie 2019 wie viele Stammgäste wieder an die Alverskirchener Straße kommen, um Teil des 41. Vater-Sohn-Turniers zu sein.

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