Basketball: 2. Liga Pro B
WWU Baskets mit Respekt und Optimismus nach Bochum

Münster -

Drei Spiele, zwei Niederlagen – ist doch klar, dass die WWU Baskets Münster bei den VfL SparkassenStars Bochum gern ihre Bilanz ausgleichen würden. Der Gegner ist zwar Letzter, doch Trainer Philipp Kappenstein orientiert sich noch nicht an der Tabelle.

Sonntag, 14.10.2018, 14:44 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 12.10.2018, 15:20 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Sonntag, 14.10.2018, 14:44 Uhr
Stefan Wess und die Baskets wollen jegliche Gegenwehr überwinden und in Bochum den zweiten Saisonsieg einfahren.
Stefan Wess und die Baskets wollen jegliche Gegenwehr überwinden und in Bochum den zweiten Saisonsieg einfahren. Foto: Markella Moraki

Es war mächtig Dampf auf dem Kessel. 1600 Zuschauer, ein abermals dramatisches Heimspiel mit dem Ausfall der 24-Sekunden-Uhr, dazu eine diskutable Schiedsrichterentscheidung. Nach dem 76:77 gegen die Itzehoe Ea­gles gab es eine Menge Redebedarf. Doch nun hat sich der Rauch verzogen, die ganze Konzentration der WWU Baskets Münster gilt dem zweiten Auswärtsauftritt am Samstag (19 Uhr) bei den VfL SparkassenStars Bochum. „Wir haben alles aufgearbeitet und freuen uns auf die Aufgabe“, sagt Trainer Philipp Kappenstein.

Er weiß, dass die bevorstehende Hürde höher ist, als es die Tabelle vermuten lässt. Das Ranking weist den VfL nach drei Partien, davon zwei in heimischer Halle, als Schlusslicht aus. „Da gehört Bochum nicht hin, die Ambitionen dort sind höher“, meint Kappenstein, der den Gastgeber als eine „abgezockte, erfahrene Mannschaft“ einstuft. Angeführt von Felix Engel, der in der 2. Bundesliga Pro B zu den besten Aufbauspielern gehört, sowie von Marco Buljevic (2009 Deutscher Meister mit Oldenburg), Montrael Scott (zweitbester Scorer der Vorsaison), Center Florian Wendeler (Kappenstein: „Eine Waffe“) oder dem Spanier Albert del Hoyo Perez (zuletzt beim TV Ibbenbüren ein Leistungsträger), weisen die Bochumer viel Qualität auf. „Sie verteidigen aggressiv, spielen sehr schnell und gerade zu Hause mit viel Intensität. Favorit sind wir nicht“, meint Kappenstein. „Aber so richtig hat sich die Mannschaft noch nicht gefunden. Wir haben Respekt. Doch wenn wir ans Limit gehen, haben wir eine Chance. Es wäre gut, wenn wir uns das Spiel, das uns gegen Itzehoe genommen wurde, wieder holen könnten.“

Der 39-Jährige ist optimistisch, dass sich seine Schützlinge – einzig Kai Hänig fehlt sicher – einmal mehr steigern und mehr Konstanz an den Tag legen. Eine Schlüsselrolle gegen den körperlich eher kleinen VfL ist neben möglichen Vorteilen im Rebound die Wurfquote, die nun über 40 Minuten hoch bleiben soll. „Ich habe das Gefühl, dass unsere Leute besser in Schuss kommen.“

Mehr Hoffnung als Vorahnung? Schwer zu beantworten. Aber trügt ihn sein Gefühl nicht, haben die Baskets die Chance auf den ersten Auswärtssieg in der Pro B.

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