Fußball: Bezirksliga
Flügel lässt Gievenbeck II bei BW Aasee in der Nachspielzeit jubeln

Münster -

Das Derby war diesmal auch ein Kellerduell. Und am Ende jubelte das Team, das seit September nicht mehr gewonnen hatte: Der 1. FC Gievenbeck II siegte bei BW Aasee dank eines ganz späten Treffers und befreite sich damit ein wenig.

Sonntag, 02.12.2018, 18:14 Uhr aktualisiert: 02.12.2018, 20:22 Uhr
Marius Sprenger (r.) kommt hier nicht am Gievenbecker Fabian Schmitt vorbei.
Marius Sprenger (r.) kommt hier nicht am Gievenbecker Fabian Schmitt vorbei. Foto: Heimspiel/Andreas Teipel

Nicht nur örtlich, sondern auch tabellarisch sind BW Aasee und FC Gievenbeck II Nachbarn, allerdings im Keller. Dort wollen beide dringend raus. Ein erster Schritt sollte im Derby gemacht werden, deswegen war ein Sieg für beide Mannschaften wichtiger denn je. Den längeren Atem hatten die Gäste, die das Spiel in der Nachspielzeit mit 3:2 (1:1) für sich entschieden.

Der FCG bestimmte von der ersten Minute an die Partie und ging bereits nach fünf Minuten durch Tom Finger in Front. Von Aasee kam gar nichts, die Hausherren mussten ohne ihre etatmäßigen Stürmer antreten, die krankheitsbedingt fehlten. Dennoch gelang Ersatzangreifer Manuel Eustermann aus dem Nichts der Ausgleich (33.). Gievenbeck war ob des überraschenden Gegentreffers kurz konsterniert, fing sich aber schnell wieder und versäumte es nur, noch vor der Pause erneut in Führung zu gehen.

Nach dem Seitenwechsel wurde BWA, euphorisiert durch das Tor, besser. Die spielbestimmende Mannschaft blieb aber Gievenbeck. Eigentlich hatte die U 23 aus dem Sportpark genug Möglichkeiten, wieder in Front zu gehen, an Keeper Valentin Schulz war jedoch kein Vorbeikommen. Die Abwehr der Gastgeber ließ zu wünschen übrig, so dass sich Chancen für Gievenbeck im Minutentakt ergaben. Das 2:1 durch Jonas Niesing fiel allerdings erst in der 67. Minute. Die Freude währte nur zehn Minuten, denn Eustermann machte seinen zweiten Treffer zum 2:2 (77.). Der Gastgeber mühte sich, das äußerst schmeichelhafte Remis über die Zeit zu bringen, doch Joker Robert Flügel machte in der Nachspielzeit für Gievenbeck alles klar.

BWA-Coach Matthias Gerigk war sehr enttäuscht. „Ich habe selten so viele Fehler bei meiner Mannschaft gesehen. Das reicht spielerisch und taktisch nicht aus. Gievenbeck hatte die bessere Einstellung, war bissiger, und motivierter. Ein Remis wäre das Maximum gewesen, was wir hätten erreichen können“. sagte er.

FCG-Coach Julian Langner betonte: „Der Spielverlauf passt zur Tabellensituation. Wir haben nie den Kopf verloren und nach den beiden Nackenschlägen einfach weitergemacht. Die Mannschaft hat die Vorgaben befolgt und sich belohnt.“ BWA: Schulz – Kleine, Andro (46. Cassens), Weusthof, Sprenger – Kampschulte, Steur, Sprenger, Dombrowa – Eustermann ((85. Hülsmeier), Runge FCG: Hoffmann – Speckmann, Schäfer, Abstiens – Touray, Finger, Mende, Schmitt (79. Bischoff) – Niesing, Vercelli, Durynek (30. Flügel)

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