Leichtathletik: Volksbank-Münster-Marathon
Staffel-Anmeldung läuft am Donnerstag an

Münster -

Der Volksbank-Münster-Marathon 2018 liegt gerade mal drei Monate zurück, die Ausgabe im kommenden Jahr ist aber jetzt schon Thema. Das liegt vor allem daran, dass die Staffeln bald gebucht werden können – und garantiert wieder extrem begehrt sein werden.

Donnerstag, 06.12.2018, 11:56 Uhr aktualisiert: 06.12.2018, 12:02 Uhr
Unter den Besten in der Studentenwertung: Michael Brinkmann (l.) zeichnet Claudia Henneken und Terence Rothe aus.
Unter den Besten in der Studentenwertung: Michael Brinkmann (l.) zeichnet Claudia Henneken und Terence Rothe aus. Foto: be

Schnelligkeit ist bekanntlich Marathon-immanent. Für den 18. Volksbank-Münster-Marathon am 8. September 2019 ist jedoch auch im Vorfeld die Geschwindigkeit ein mitunter entscheidendes Kriterium. Zumindest für die Staffelläufer. Deren Chance auf einen Startplatz sinkt erfahrungsgemäß mit zunehmender Langsamkeit. In 20 Minuten waren die begehrten und auf 1400 Staffeln begrenzten Plätze im vergangenen Jahr ausgebucht. An diesem Donnerstag wird das Anmeldeportal um 17 Uhr freigeschaltet. Das ist neu: Dann gehen die ersten 700 Startnummern über den Tisch. Am 14. Dezember (Start: 8 Uhr) wird das Meldeportal erneut für die nächsten 700 Plätze geöffnet. „Mit diesem, Prozedere hoffen wir, die Anmeldungen gerechter zu gestalten und breiter zu streuen“, sagt Michael Brinkmann, Vorsitzender des ausrichtenden Münster Marathon e.V. „Man muss die Nerven bewahren und schnell sein“, rät Brinkmann. Der Volksbank-Münster-Marathon zählt zu den größten Veranstaltungen in Deutschland und rangiert nach einer Erhebung des Fachmagazins „Spiridon“ mit seinen 1870 Finishern zurzeit auf Platz acht hinter Berlin (1.), Frankfurt, Hamburg, Köln, München, Düsseldorf und Hannover. Diese Platzierung ergibt sich sowohl aus Teilnehmernoten als auch aus einer Zeitnote. In NRW war der Marathon nach einer Beliebtheits-Umfrage des Portals „marathon4you“ auf Platz eins gelistet.

Zudem hat die Streckenrekordzeit von Justus Kiprotich (Kenia) in 2:09:28 Stunden im September nicht nur für Aufsehen in der Szene gesorgt, sondern auch die Ernsthaftigkeit noch gesteigert. Erstmals wird beim Volksbank-Münster-Marathon der „saubere“ Sport anhand von Dopingkontrollen überprüft. „Wir stehen in Gesprächen mit der Nada (Nationale Anti-Doping-Agentur) und werden die zu treffenden Maßnahmen vereinbaren“, sagte Brinkmann.

Erneut stellt sich der münsterische Marathon in den Dienst der guten Sache. Kamen im September 10 000 Euro, die Andreas Rickmers vom Sponsor Agravis am Donnerstag in Münster überreichte, für Unicef zusammen, rechnen die Organisatoren auch bei der 18. Auflage mit einem ähnlichen Ergebnis. Das münsterische Unternehmen fungiert zudem als Namenssponsor für den Gesundheits- und Charity-Lauf über 6,7 beziehungsweise zehn Kilometer. Auch hierfür ist das Anmeldeportal ab diesem Donnerstag geöffnet.

Während einer Pressekonferenz am Mittwoch ehrte Brinkmann die Schnellsten der Sonderwertungen, unter anderem des Studenten-Cups. Siegerin war Annika Vössing (2:51:24 Stunden) vor Claudia Henneken (Köln) in 3:02:47 und Janina Todt in 3:16:35. Bei den Männern gewann Roul Jankowski in 2:30:14 Stunden vor Jonas Hagedorn (2:59:27 und Terence Rothe (Münster) in 2:59:53 Stunden. Etwa 250 Studenten waren gemeldet, was Brinkmann erneut auf den Plan rief: „Bei den offiziellen Deutschen Hochschulmeisterschaften beim Marathon in Mainz waren nur sechs Teilnehmer – zumal bei einem intransparenten Verfahren – gemeldet. Wir haben Kontakt zum Allgemeinen Deutschen Hochschulsport. Vielleicht können wir die nationalen Meisterschaften ja nach Münster holen.“  

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