Basketball: 2. Liga Pro B
Hartnäckige Defensive der WWU Baskets erwartet offensive Schwelmer Power

Münster -

Die WWU Baskets haben die erste Hälfte ihrer Premierensaison in der Pro B mit vier Siegen in Folge und Platz fünf beendet. An diesem Samstag (19.30 Uhr) beginnt Teil zwei der Serie mit dem emotionsgeladenen Derby gegen die Schwelmer Baskets.

Freitag, 07.12.2018, 15:52 Uhr aktualisiert: 07.12.2018, 16:16 Uhr
Sein Einsatz ist mehr als fraglich: Stefan Weß fehlte im Training wegen einer Grippe und muss wohl gegen Schwelm passen.
Sein Einsatz ist mehr als fraglich: Stefan Weß fehlte im Training wegen einer Grippe und muss wohl gegen Schwelm passen. Foto: Jürgen Peperhowe

Die beiden Partien gegen die EN Baskets Schwelm sind für die WWU Baskets Münster besondere. „Derby-Charakter“ sprechen die Trainer diesem Aufeinandertreffen zu, das stimmungsvolle Hinspiel von vor drei Wochen lieferte den ersten Beweis für die Emotionalität dieser Paarung. Nun kommt es am Samstag (19.30 Uhr) am Berg Fidel zum Wiedersehen, das eine Menge Spannung verspricht.

Das Duell wird auch ein Kräftemessen von Münsters hartnäckiger, aggressiver Defensive und Schwelms offensiver Power. Während der Gastgeber mit nur 826 kassierten Punkten die drittbeste Verteidigung der Klasse stellt, kommt Schwelm mit der Empfehlung von 888 erzielten Zählern an den Berg Fidel – nach Spitzenreiter Iserlohn der beste Wert. Doch schon beim 80:75-Erfolg im Ennepe-Ruhr-Kreis bewies Münster, dass es die gefährlichen Korbjäger um Top-Scorer Niklas Geske – der 153-fache Nationalspieler ist mit 20,6 Punkten und 6,3 Assists im Schnitt wichtigster Akteur der Gäste – im Griff haben kann. „Schwelm hat eine Menge Qualität, zu Geske kommen auch noch Eric Durham oder Thomas Reuter“, sagt Münsters Coach Philipp Kappenstein. „Doch ich denke, dass uns die Match-Ups besser liegen als die gegen Essen. Ich rechne uns etwas aus. Das Selbstbewusstsein ist da. Aber wir werden uns alles wieder neu erarbeiten müssen.“

Bei den ETB Baskets Essen rundeten die Westfalen mit dem 82:76 ihre starke Hinrunde ab, der vierte Sieg in Serie bedeutete Platz fünf. Direkt vor den punktgleichen Baskets aus Schwelm, die begleitet von einem Fanbus Wiedergutmachung für die schmerzliche Niederlage im ersten Treffen betreiben wollen. Ein Anliegen, das der Namensvetter aus Münster verhindern will, dabei aber erneut einen personellen Rückschlag wegstecken muss. Neben Kai Hänig, Anton Geretzki und Daniel Woltering fehlt nun wohl Stefan Weß (Grippe). „Damit verlieren wir Qualität. Aber dennoch sind wir in der Lage, erneut gegen Schwelm zu gewinnen“, sagt Kappenstein.

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