Handball: Verbandsliga Frauen
Westfalia Kinderhaus kommt bei Teutonia Riemke erst spät in Fahrt

Münster -

Eine Halbzeit lang ließ Westfalia Kinderhaus die Favoritenstellung vermissen, es drohte beim Tabellenvorletzten Teutonia Riemke die zweite Saisonniederlage. Dann ging ein Ruck durchs Westfalia-Team und der Spitzenreiter drehte auf. Am Ende war der achte Saisonerfolg beim 30:28 nicht nur perfekt, sondern auch gerecht.

Sonntag, 09.12.2018, 15:56 Uhr aktualisiert: 09.12.2018, 20:32 Uhr
Neun Tore gegen Teutonia Riemke: Westfalias Anna Klapdor 
Neun Tore gegen Teutonia Riemke: Westfalias Anna Klapdor  Foto: Jürgen Peperhowe

Gerade noch mal gut gegangen: Verbandsliga-Spitzenreiter Westfalia Kinderhaus hat eine böse Überraschung verhindert und beim Tabellenvorletzten Teutonia Riemke beim 30:28 (15:18) seinen achten Sieg im zehnten Saisonspiel eingefahren.

Es war ein hartes Stück Arbeit, das die Kinderhau­serinnen in Bochum verrichten mussten. Im ersten Durchgang gab Riemke den Ton an und ging mit einem Drei-Tore-Vorsprung in die Kabine. „Das waren die schlechtesten 30 Minuten der Saison“, analysierte Trainer Florian Ostendorf. „Egal, was wir probiert hatten, nichts hat gefruchtet.“ Nach dem Wechsel aber passten die Umstellungen des Trainers, beim 19:19 hatte Kinderhaus erstmals ausgeglichen, beim 26:22 einen beruhigenden Vorsprung herausgespielt. Torhüterin Kim Farwick ragte zudem bei der Westfalia heraus. Tore: Klapdor (9/2), Pleff (7), Schwarz (5/1), Glage (4), Enders, Engelhardt (je 2), Seglem Asen (1).

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