Fußball: Westfalenliga
Christian Hebbeler wird neuer Trainer beim TuS Hiltrup

Münster -

Der TuS Hiltrup beendet alle Spekulationen und bringt die Hallenstadtmeisterschaften im Fußball um ein wunderbares Diskussionsthema: Christian Hebbeler aus Ibbenbüren wird im Sommer Nachfolger von Carsten Winkler beim Westfalenligisten

Dienstag, 18.12.2018, 12:40 Uhr aktualisiert: 23.12.2018, 16:04 Uhr
Fußball: Westfalenliga: Christian Hebbeler wird neuer Trainer beim TuS Hiltrup
Foto: Johannes Oetz

Eigentlich hat es sogar ein bisschen Spaß gemacht, zumindest gab es in der Fußballszene reichlich Diskussionsstoff: Wenn ein lokales Fußballschwergewicht wie Westfalenligist TuS Hiltrup auf Trainersuche geht, dann werden so ziemlich alle möglichen Konstellationen einmal abgeklopft. Doch das ist jetzt – und damit noch vor Öffnung der best beheizten Gerüchteküche bei den bevorstehenden Hallenstadtmeisterschaften am Berg Fidel – erledigt: Der TuS meldet Vollzug und hat einen echten Überraschungscoup gelandet. Christian Hebbeler heißt der Mann, der im Sommer Carsten Winkler auf der TuS-Bank ablösen wird – und den die wenigsten auf der Rechnung gehabt haben dürften. Dabei ist der 32-Jährige alles andere als ein unbeschriebenes Blatt. Als Spieler eher verhaltensunauffällig hat der B-Lizenz-Inhaber am Spielfeldrand schon einige Meriten verdient: Beispielsweise als er den A-Ligisten Preußen Lengerich in kürzester Zeit als Trainer bis in die Landesliga führte, oder bis zum Sommer als Sportlicher Leiter beim Nord-Oberligisten TuS Bersenbrück aktiv war – in eben der Liga, die auch der TuS lieber früher als später anstrebt. „Und Christian ist dafür genau der richtige Mann“, freut sich der sportliche Leiter des TuS Hiltrup, Frank Busch , über den neuen Besen, der, davon ist Busch überzeugt, „extrem gründlich ist“.

Busch kennt Hebbeler schon lange und lobt den von ihm gepflegten „attraktiven Fußball“, das „unglaubliche Netzwerk und die Kontakte von Christian“, sowie dessen „absolute Fußballverrücktheit. So viel steht fest, meine Arbeit wird nicht weniger.“ Den Vorbereitungsplan hat der neuen Mann schon erstellt, jetzt folgen die Gespräche mit den Spielern und die Feinarbeit am Kader der kommenden Spielzeit. „Wir haben ihn schon der Mannschaft vorgestellt“, so Busch“, und er hat auch schon zwei Spiele gesehen. Ich bin sehr froh, dass wir für Carsten, einen so guten Nachfolger gefunden haben.“

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