Fußball: Hallen-Stadtmeisterschaften in Münster
Preußen Münster gewinnt zum 11. Mal die Hallen-Titelkämpfe – 5:1 gegen TuS Hiltrup

Münster -

Zehnmal hatten die Jungs vom SC Preußen Münster in der Historie der Hallenfußball-Stadtmeisterschaften bereits das Sagen. Nun holte der Westfalenligist erneut zum großen Schlag aus. Im Finale der 42. Titelkämpfe setzte sich das Team souverän mit 5:1 gegen den Liga-Konkurrenten vom TuS Hiltrup durch – und landete den elften Streich.

Sonntag, 30.12.2018, 21:54 Uhr aktualisiert: 31.12.2018, 11:12 Uhr
Nicht eine Niederlage kassierten Ousman Touray (l. mit Hiltrups Joschka Brüggemann) und seine Mitspieler des SCP im gesamten Turnierverlauf.
Nicht eine Niederlage kassierten Ousman Touray (l. mit Hiltrups Joschka Brüggemann) und seine Mitspieler des SCP im gesamten Turnierverlauf. Foto: fotoideen.com

Der ewige Queen-Klassiker „We are the Champions“ bildete den perfekten Rahmen für den Rekordsieger. Um kurz vor 21 Uhr hatten sich die Westfalenliga-Reserve des SC Preußen Münster in eine Ecke in der Halle am Berg Fidel verkrümelt, um den großen Moment der Siegerehrung einfach mal in vollen Zügen zu genießen. So wie 2017, so wie zehnmal in der Historie der Stadtmeisterschaften zuvor.

Mit einem deutlichen 5:1-Erfolg gegen den TuS Hiltrup ließ die junge Adler-Garde dem Ligakonkurrenten nicht den Hauch einer Chance und kassierte 1000 Euro Prämie. „Ich glaube, wir waren das konstanteste Team. Der Sieg ist verdient“, zog Kursat Özmen sein ganz persönliches Fazit eines für ihn besonderen Events. Neben dem Mannschaftserfolg sicherte sich der 20-Jährige mit 14 Treffern die Torjägerkanone. „Ich wollte eigentlich den Rekord brechen“, gab er frech zu Protokoll. Der steht bei 16 Treffern, gehalten von den beiden SCP-Spielern Franz-Josef Pieper (1986) und Luca Steinfeldt (2017). Özmen ist noch jung, er arbeitet dran. 2019.

Keeper Lukas Schell kam derweil nicht in den Genuss des finalen Höhepunktes. Der Schnapper war in der Endrundenpartie gegen den 1. FC Gievenbeck mit Daniel Geisler zusammengestoßen und mit Verdacht auf Gehirnerschütterung ins Krankenhaus gebracht worden. Dort wurde er für eine Nacht stationär überwacht, wie Hallenarzt Prof. Dr. Horst Rieger bestätigte. Für Schell hütete im Halbfinale Sören Wald den Kasten, dann „erlöste“ ihn Marko Dedovic. Der hatte zuvor gemütlich auf der Tribüne Platz genommen. Der (Hallen-)Fußball schreibt manchmal die kuriosesten Geschichten.

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Elfter Titel: Der SC Preußen war auch 2018 nicht zu schlagen. Nicht eine Niederlage kassierte der SCP im gesamten Turnierverlauf. Foto: fotoideen.com

Noch vereinzelt Körner für das finale Gipfeltreffen mit dem Ligarivalen hatte Hiltrups Michael Fromme , der nicht anders konnte und wollte, als noch im Einlagespiel für Mario Pires dos Santos mitzumischen. „Das bin ich Sisko schuldig“, so Fromme, der gegen Gelmer im Halbfinale groß aufspielte. „Ich treffe meist erst in der Endrunde. Vorher spiele ich irgendwie nur Brause“, so der 34-Jährige mit einem Lächeln auf den Lippen.

Stadtis 2018: Finaltag

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  • Beste Spieler - Julian Conze, Marcel Schmidt und re. Kürsat Özmen

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  • Stadtmeister 2018: SC Preussen Münster

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  • 2 Tore im Finale: Ousman Touray (li., SCP) im Zweikampf mit Joschka Brüggemann

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  • Halbfinale 1: Paul Reichelt und Jogo Duarte (08) und re. Sören Wald (SCP)

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  • Fans aus Gelmer - Halbfinale 2

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  • Pires dos Santos - Halbfinale 2

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  • Christian Wielers - Halbfinale 2

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  • Pires dos Santos - Halbfinale 2

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  • Pires dos Santos - Halbfinale 2

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  • Lukas Toboll (li., Gelmer) und re. Jonas Wiethölter (TuS) - Halbfinale 2

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  • Martin Reinhard - Trainer Gelmer

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  • Gerben Papenburg (li., Gelmer) und re. Berkay Altunay

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  • Nico Eschhaus

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  • Stadtis 2018: Finaltag Foto: fotoideen.com
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Brause spielte der TuS im Endspiel keineswegs. Diogo Castro sorgte nach 40 Sekunden für die Führung. Eintrag Nummer acht bei den „Stadtis“ war greifbar nah. Nicht mit den Jungs von der Hammer Straße, bei denen Özmen richtig heiß lief: 1:1. Ousman Tourays Geschoss brachte das 2:1 – der Rest lief wie am Schnürchen. Fabian Kerellaj, erneut Özmen und Touray stellten auf 5:1. Da nutzte dem TuS der fliegende Tormann Martin Lambert nichts. „Wir haben alles riskiert. Wenn die Schiedsrichter das 2:0 durch Fromme nicht abpfeifen, sind wir dran“, so Manuel Beyer nach der Finalniederlage.

Die sah Gievenbecks Tormann Nico Eschhaus auf der Tribüne – enttäuscht. „Hier war mehr drin.“ Es war sein achter Versuch im Dress des Oberligisten, das große Ding zu drehen. Zum achten Mal ohne Fortune. Gievenbeck ereilte das Aus. „Ich bin noch jung“, lachte Eschhaus. „Ich probiere es weiter.“

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