Handball: Stadtmeisterschaften
Vorjahressieger Münster 08 schlägt wieder zu

Münster -

Preußen Münster steht im Finale der Stadtmeisterschaft, das klingt irgendwie bekannt. Aber das Team ist krasser Außenseiter und Liebling der Zuschauer – das ist neu, oder Handball. Bei den Stadtis in Kinderhaus waren die Preußen Sieger der Herzen, der Titel ging aber erneut an Münster 08.

Sonntag, 06.01.2019, 14:38 Uhr aktualisiert: 07.01.2019, 13:32 Uhr
Deja-vu: Die Handballer von Münster 08 durften wie im Vorjahr den Titel feiern – mussten im Fianle aber lange zittern.
Déjà-vu: Die Handballer von Münster 08 durften wie im Vorjahr den Titel feiern – mussten im Finale aber lange zittern. Foto: Justus Heinisch

Als Jannik Merkwirth wenige Sekunden vor der Schlusssirene das 16:15 für den SC Münster 08 erzielte, verstummte das Gros der Halle. So ziemlich jeder neutrale Zuschauer drückte dem Underdog, der HSG Preußen /Borussia, die Daumen. Der Kreisligist war der großen Sensation nahe, doch den Sieg ließ sich der Landesligist nicht mehr nehmen. Nullacht verteidigte den Stadtmeisterschaftstitel – mit einer gehörigen Portion Dusel.

Denn die HSG fühlte sich in der Außenseiterrolle richtig wohl, lag phasenweise mit zwei Toren vorne. Knapp 40 Sekunden vor dem Ende zogen die Preußen allerdings die Auszeit. Nullacht stellte daraufhin seine Deckung um. Das zahlte sich aus. „Wir konnten dann höher verteidigen, das war für Preußen neu. Wir wollten genau den einen Ballgewinn haben“, erklärte Björn Hartwig , Trainer des Titelverteidigers. Jenen Ballgewinn also, den Merkwirth schließlich im Tor unterbrachte. Hartwig flachste: „Wir hatten im Finale vielleicht das Glück ein bisschen mehr auf unserer Seite. Vielleicht geht das Spiel auch unentschieden aus, dann hätten wir es halt im Siebenmeterwerfen gewonnen.“

Handball-Stadtmeisterschaften 2019 in Münster

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  • Foto: Jörg Riemenschneider
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Im Halbfinale schaltete Hartwigs Mannschaft Gastgeber Westfalia Kinderhaus aus (9:4), zuvor wurde Nullacht Gruppenzweiter – hinter der HSG Preußen/Borussia. In der zweiten Gruppe löste neben Kinderhaus noch Sparta Münster das Halbfinal-Ticket. Der zweite Finalist des Vorjahres, der BSV Roxel, schaffte es nicht in die Endrunde.

Im Lager der Preußen war indes von Frust keine Spur zu sehen. „Mit dem Finale war überhaupt nicht zu planen“, gestand Spieler und Aushilfscoach Hendrik Brüggemann. Bitter verlief das Endspiel, keine Frage, aber: „Wir freuen uns über den zweiten Platz“, sagte Brüggemann.

Im Semifinale besiegte die HSG schon Sparta Münster – eine erste kleine Überraschung. Für die größte sorgten die Adlerträger dann allerdings im Finale, wenngleich es nicht für den ganz großen Coup reichen sollte.

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