Volleyball: 3. Liga
TSC setzt Ausrufezeichen im Kellerduell gegen Hürth

Münster -

Dieser Heimsieg war überlebensnotwendig für den TSC Gievenbeck. Mit einer starken Leistung ließen die Münsteraner den TVA Hürth abprallen, gewannen 3:0 und schlossen zum Konkurrenten damit fast wieder auf im Rennen um den Klassenerhalt.

Sonntag, 13.01.2019, 15:08 Uhr aktualisiert: 13.01.2019, 18:20 Uhr
Torsten Mühlemeier im Angriff gegen die beiden Hürther Slava Vasechko (l.) und Robert Lammert.
Torsten Mühlemeier im Angriff gegen die beiden Hürther Slava Vasechko (l.) und Robert Lammert. Foto: fotoideen.com

Der TSC Gievenbeck ist mit einem Ausrufezeichen aus der Winterpause zurückgekehrt. Den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf TVA Hürth – die Münsteraner rangieren auf Platz zehn, der Gast eine Position höher – schickten die Hausherren nach drei Sätzen mit 3:0 (25:20, 25:23, 25:19) genauso überraschend wie verdient nach Hause. Damit rückten die Gievenbecker bis auf einen Punkt an die Rheinländer heran. Trainer Axel Büring hielt den Sieg für sehr wichtig für den weiteren Saisonverlauf: „So halten wir Anschluss und den Druck auf Hürth aufrecht.“

Bereits im ersten Satz zeigte der TSC seine Ambitionen. Schnell ging das Team mit mehreren Punkten in Führung. Nachdem Hürth auf 20:22 verkürzt hatte, drehten die Gastgeber die Dinge doch noch zu ihren Gunsten. „Obwohl Blocks und Abwehr ansonsten nicht zu unseren größten Stärken gehören, haben sie besonders gut funktioniert“, lobte Büring seine Mannschaft.

Im zweiten Satz änderte sich das Bild zu Beginn. Diesmal gingen die Hürther mit 15:10 in Führung. Doch Büring nahm zur rechten Zeit ein Timeout. Nach diesem schafften es seine Männer, das Ergebnis mit einem tollen Kampf noch zu drehen. Vor allem die beiden Außen Frank Ludwig, der am Ende zum Mann des Spiels gewählt wurde, und Marvin Weichert erzielten viele wichtige Punkte, um den Spielstand auf 17:16 zu drehen und den Satz mit 25:23 zu gewinnen. „Wir haben uns auch nach dem Rückstand nicht aus der Ruhe bringen lassen. Das war stark“, so Büring. Der Gewinn des zweiten Satzes bedeutete zudem, dass die Münsteraner zumindest einen Punkt schon sicher in der Tasche hatten. Doch die Gievenbecker wollten mehr und legten im dritten Satz mit besonderer Motivation nach. Nur beim 23:19 wurde es noch mal eng – ehe nach dem 25:19 alles in trockenen Tüchern war. Der TSC hat wieder aufgeschlossen und zumindest wieder neue Hoffnung im Rennen um den Klassenerhalt geschöpft.

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