Basketball: 2. Liga Pro B
Kapitän Jan König führt WWU Baskets zum Sieg bei den BSW Sixers

Münster -

Sie sind einfach nicht zu stoppen. Die WWU Baskets Münster gewannen auch das schwere Auswärtsspiel bei den BSW Sixers in Sandersdorf und bleiben damit an der Tabellenspitze. Beim 87:78 ragte vor allem Kapitän Jan König heraus.

Sonntag, 27.01.2019, 19:40 Uhr aktualisiert: 28.01.2019, 11:31 Uhr
Nicht zu stoppen war Jan König nach dem Seitenwechsel. Der Kapitän war der entscheidende Faktor beim Auswärtssieg der WWU Baskets bei den BSW Sixers, insgesamt 33 Punkte erzielte er.
Nicht zu stoppen war Jan König nach dem Seitenwechsel. Der Kapitän war der entscheidende Faktor beim Auswärtssieg der WWU Baskets bei den BSW Sixers, insgesamt 33 Punkte erzielte er. Foto: Jürgen Peperhowe

Die WWU Baskets Münster bleiben in der 2. Liga Pro B weiter eine Wucht. Mit dem 87:78 (34:43)-Erfolg bei den BSW Sixers in Sandersdorf verteidigte der Aufsteiger nicht nur die Tabellenspitze, sondern packte sich damit auch das Playoff-Ticket in die Sporttasche. Bei vier ausstehenden Hauptrunden-Partien hat Münster drei Siege mehr als der Tabellenneunte EN Baskets Schwelm und beendet die Hauptrunde auf jeden Fall mit einer positiven Bilanz.

„Das war ein sensationelles Spiel. Wir waren schon ein paar Mal weg, haben es aber immer wieder gedreht. Und waren es sonst immer Teamsiege, hat uns diesmal Jan König im dritten Viertel im Spiel gehalten“, hob Trainer Philipp Kappenstein seinen Kapitän aus dem Kollektiv hervor.

Mit dem Neun-Punkte-Rückstand trotz eines guten Starts (7:3) gingen die Baskets in die Pause, auch weil sie kein Mittel hatten, Eimantas Stankevicius zu stoppen. Viermal traf der Litauer aus der Distanz, 14 Zähler markierte er in den zweiten zehn Minuten der Partie. Doch was Stankevicius (22 Zähler) für die Sixers war, war Jan König für die Kappenstein-Truppe. 17 seiner 33 Punkte erzielte er im dritten Abschnitt, vier seiner fünf Dreier fanden dabei den Weg in die Reuse. Und da sich an seiner Seite das gesamte Team steigerte, präsenter war und mit mehr Intensität verteidigte, schaffte der Gast nach dem höchsten Rückstand (44:55, 25. Minute) Schritt für Schritt die Wende. „Wir waren in der ersten Halbzeit oft einen Schritt zu langsam und haben uns in der Pause dann gesagt, dass wir wohl nur noch eine Chance bekommen, um zurückzukehren. Die haben wir genommen, weil wir die Schwächen des Gegners genutzt haben, anders als die Sixers. Dabei hat sich die Tiefe unseres Kaders einmal mehr ausgezahlt“, sagte Kappenstein, der allen seinen Schützlingen Spielzeit zugestand.

Und alle schmissen sich rein, hauten defensiv wie offensiv unter den Körben (Reboundverhältnis 43:27) alles raus, was im Tank war, und ließen dem Hausherrn kaum Luft – mit Erfolg. Drei Punkte von Jojo Cooper, ein Dunk von Malcolm Delpeche sowie ein Korbleger von Andrej König brachten beim 69:68 (33.) eine Führung, die schnell wie vorentscheidend auf 81:71 (36.) anwuchs. Das reichte, auch wenn die Sixers 40 Sekunden vor Schluss auf fünf Zähler (83:78) verkürzten. „Wir haben beim von der Qualität her stärksten Heimteam gewonnen. Das war ein krasser Fight“, so Kappenstein. Punkte: J. König (33/5 Dreier), Cooper (17/1), A. König (10/2), Delpeche (8), Porcher (6), Weß (4), Goolsby (4/1), Geretzki (3/1), Padberg (2)

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