Tischtennis: NRW-Liga
Spitzenreiter Borussia patzt und hadert nach dem Rückrundenstart

Münster -

Zur Saisonhalbzeit sah es so aus, als sei Borussia Münster auf dem Weg zum Meistertitel in der NRW-Liga nicht zu bremsen. Doch mittlerweile ist das Team ein wenig ins Schlingern geraten, die Konkurrenz rückt heran. Ein weiter Weg zum Aufstieg ist programmiert – doch die Zuversicht regiert weiter.

Dienstag, 12.02.2019, 17:00 Uhr aktualisiert: 12.02.2019, 20:58 Uhr
Philip Wolters ist seit viel Jahren zuverlässige Größe im Team der Borussen. Aktuell strebt er mit den Münsteranern die Meisterschaft in der NRW-Liga an.
Philip Wolters ist seit viel Jahren zuverlässige Größe im Team der Borussen. Aktuell strebt er mit den Münsteranern die Meisterschaft in der NRW-Liga an. Foto: Jürgen Peperhowe

Ohne Niederlage bei nur einem Unentschieden spielte sich die erste Tischtennis-Mannschaft von Borussia Münster durch die Hinrunde der NRW-Liga. Das sah mitunter wie ein Spaziergang aus. Niemand da, der den Ligaprimus hätte aufhalten können. Erst jetzt nach der Winterpause spüren die Borussen heftigen Widerstand. Und sind direkt ins Trudeln geraten. Die Bilanz nach drei Rückrundenpartien (1:5 Zähler) ist jedenfalls mies und der Vorsprung auf die Nächstplatzierten, die nun tatsächlich Verfolger sind, arg geschrumpft. Bei nur drei Minuspunkten Rückstand liegt GW Bad Hamm II in Lauerstellung. Stammspieler Philip Wolters mag den schwachen Restart nicht kleinreden, er sagt aber auch: „Das Auftaktprogramm war schwierig. Und noch sind wir ja Spitzenreiter.“

Tatsächlich spielte Borussia zuletzt gegen sehr starke Gegner. In Fröndenberg gab es ein knackiges 3:9, in Hamm ein glückliches 8:8 und in Hiltrop ein unglückliches 5:9. Summa summarum sammelten die Gäste vier Punkte weniger als in den Hinrundenvergleichen ein. „Wir waren dreimal auswärts, das ist schon ein Nachteil. In Hiltrop haben wir auch noch mit ungewohnten Bällen gespielt“, so Wolters. Es sollen Erklärungen sein, keine Ausreden. Wolters: „Es ist auch so, dass wir zurzeit alle nicht richtig in Form sind.“

Zahlen lügen nicht. Einzig Simon Wächter (3:2) hat eine positive Rückrundenbilanz. Alle anderen hadern mit ihren Ergebnissen. Nicht weniger als 20 der in diesem Jahr gespielten 32 Einzel gingen verloren. Auch Spitzenmann und Talent Tim Artarov tanzt nicht positiv aus der Reihe. Er gab schon vier Partien ab – so viel wie in der gesamten Hinrunde.

Borussia ist ein bisschen ins Schwitzen gekommen, noch aber besteht kein Anlass zu größerer Sorge. Im Heimspiel gegen Schlusslicht Lippstadt am nächsten Samstag soll der Tabellenführer wieder in die Spur kommen. Wolters geht von einem Sieg aus und verweist auf die Gesamtkonstellation: „Gegen drei von vier Verfolgern haben wir jetzt bereits gespielt. Das ist sicherlich von Vorteil.“

Gleichwohl rechnet die zuverlässige Nummer vier im Team (Hinrundenbilanz: 15:3) nicht mit einem Spaziergang durch den Rest der Saison. „Wir spielen noch beim Verfolger Lüdinghausen. Und dazu in Bad Oeynhausen – sonntags um 10 Uhr. Da haben wir schon öfters verloren, es ist nicht unsere Zeit.“

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