Tennis: 39. Offene Hallenstadtmeisterschaften
Neue Sieger werden gesucht – Markarova und Katic sind heiße Kandidaten

Münster -

Polina Bakhmutkina und Alexander Mannapov waren im Vorjahr die souveränen Sieger bei den Offene Hallenstadtmeisterschaften. Doch wenn die 39. Titelkämpfe am Donnerstag beginnen, fehlen die beiden. Der Weg ist also frei für zwei neue Gewinner – und die Starterliste hält einige Kandidaten bereit.

Mittwoch, 13.02.2019, 17:28 Uhr aktualisiert: 13.02.2019, 17:46 Uhr
Sein Nachfolger wird ab Donnerstag gesucht: Alexander Mannapov gewann 2018 die Offenen Stadtmeisterschaften.
Sein Nachfolger wird ab Donnerstag gesucht: Alexander Mannapov gewann 2018 die Offenen Stadtmeisterschaften. Foto: Peter Leßmann

In den langen Siegerlisten der Offenen Tennis-Hallenstadtmeisterschaften von Münster muss man lange zurückgehen, um einen heimischen Sieger zu finden. Klammert man einmal das Jahr 2017 aus, als Natasa Zoric während ihrer einjährigen Stippvisite als Trainerin beim THC das Turnier gewann, wanderten die Titel in schöner Regelmäßigkeit an die Gäste. Dass dies bei der am Donnerstag beginnenden 39. Auflage so bleibt, ist beim Blick auf die Meldeliste sehr wahrscheinlich.

So fehlt im mit 27 Spielerinnen starken Damen-Ta­bleau die Abordnung des Zweitligisten TC Union Münster komplett. Der Grund ist das für Samstag (15 Uhr) angesetzte Gruppenspiel gegen den TC BW Halle, in dem es um nichts anderes als die Westfalenmeisterschaft geht. So fehlen die dreifachen Münster-Siegerinnen Tina Kötter (1999, 2000, 2001) und Manon Kruse (2009, 2011, 2012) ebenso wie etwa ihre Teamkolleginnen Ria Dörnemann oder Franziska Etzel. „Die Ansetzung ist natürlich ärgerlich. Dennoch haben wir gute Felder“, sagt Turnierleiter Lutz Rethfeld. Ekatarina Makarova (TC Parkhaus Wanne-Eickel) führt als deutsche Nummer 36 die Setzliste vor Lisa Mätschke (TK BW Aachen/DTB-Nr. 46) an, Franziska Kommer (TP Versmold/DB-60) als Halbfinalistin von 2016 und Antonia Balzert (TC Bredeney/DTB-97) werden ebenfalls noch unter den Top 100 geführt. Olga Wagner vom Damen-30-Verbandsligisten ESV SW Münster sowie die junge Sonja Zhiyenbayeva (TSC) sind krasse Außenseiter in der Konkurrenz.

Gleiches gilt im Herren-Tableau, in dem die Spieler des Westfalenligisten 1. TC Hiltrup fehlen, auch für das THC-Duo Florian Bruch, Til-Felix Bochnia und Christian Leinweber. Mit Michael Thiemann (SV 91) vertritt ein Vierter die Farben eines münsterischen Vereins. Top-gesetzt ist der Serbe Dejan Katic vom Lehrter TC, der im deutschen Ranking die Nummer 49 ist. Fünf Plätze dahinter wird Kim Möllers (Bredeney) geführt, der in Münster vor Jannis Kahlke (TC BW Lechenich/DTB-Nr. 59) und Dominik Bartels (Aachen/DTB-Nr. 62) Zweiter der Setzliste ist. Nicht außer Acht zu lassen sind sicher die Vorjahreshalbfinalisten Yan Sabanin (Wanne-Eickel) und Sean-Lennart Lange (Dorstener TC).► Das Turnier auf der THC-Anlage am Dingbängerweg startet am Donnerstag ab 14 Uhr mit den Erstrunden-Spielen, am Freitag geht es ab 13 Uhr weiter. Für den Samstag sind ab 12 Uhr die Viertel- sowie ab 17 Uhr die Halbfinals geplant. Das Damen-Endspiel findet am Schlusstag um 14 Uhr statt, im Anschluss ermitteln die Herren den Nachfolger von Alexander Mannapov.

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