Tennis: Westfalenliga Frauen
Nur das Endergebnis passt für die Teams des TC Union nicht

Münster -

Die Hallenrunde ist beendet, der TC Union Münster erlebte mit seinen beiden Frauen-Mannschaften in der Westfalenliga einen bitteren Saisonausklang. Allerdings gab es auch Lichtblicke, etwa Tina Kötter oder Anne Kurzweil.

Dienstag, 19.02.2019, 13:58 Uhr
Neuzugang Anne Kurzweil überzeugte bei Union auf Anhieb und war in der Hallensaison eine Konstante.
Neuzugang Anne Kurzweil überzeugte bei Union auf Anhieb und war in der Hallensaison eine Konstante. Foto: Wilfried Hiegemann

Trainer Thomas Heilborn fasst die am Sonntag abgelaufene Hallensaison des TC Union Münster treffend zusammen. „Die Leistungen haben gestimmt, das Endergebnis war leider sehr unglücklich“, sagte der Coach des Clubs von der Steinfurter Straße, der im Winter gleich zwei Mannschaften in der Westfalenliga dabei hatte. Die Erste verpasste im Gruppenendspiel durch das 3:3 gegen den neuen Titelträger BW Halle die achte Westfalenmeisterschaft der Vereinshistorie, die Zweite stieg nach dem 3:3 bei GW Herne nur wegen des schlechteren Matchverhältnisses gegenüber dem Tennispark Bielefeld ab. „Dass wir den Titel nicht gewonnen haben, ist ärgerlich. Aber dass die Zweite abgestiegen ist, das ist bitter“, meinte Heilborn.

Denn gerade die Spielerinnen aus der vermeintlichen Reserve überzeugten in der höchsten Spielklasse unter dem Hallendach und bewiesen ihre Westfalenliga-Tauglichkeit. Viermal in sieben Begegnungen blieb Unions Zweite ohne Niederlage, sechs Punkte aber reichten nicht für den Klassenerhalt. Geschuldet war dies auch ein wenig dem personellen Pech, das den TCU im Winter etwa durch die Ausfälle von Manon Kruse, Anastazja Rosnowska oder zuletzt Franziska Etzel ereilte. „Ich behaupte einfach mal, dass wir in voller Besetzung unsere Ziele beide erreicht hätten“, sagt Heilborn in der Nachbetrachtung.

Neben der Erkenntnis, dass die Chemie beim TCU teamübergreifend stimmt, verzeichnete der Coach zwei Lichtblicke, die es herauszuheben gilt aus dem gut funktionierenden Kollektiv: Auf Tina Kötter , die im April schlanke 40 Jahre alt wird, ist weiter Verlass. Fünf ihrer sechs Einzeleinsätze gewann sie, im Doppel ist sie ohnehin seit jeher eine Bank. „Was Tina gespielt hat, war klasse“, sagt Heilborn, der auch für Neuzugang Anne Kurzweil lobende Worte findet. „Sie ist für uns ein riesiger Gewinn. Man muss sich sicher Gedanken darüber machen, ob Anne nicht im Sommer eine Kandidatin für die erste Mannschaft ist, in der wir sicher auch mal durchwechseln müssen.“

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6403501?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F62183%2F
Die Botschaften rund um die Preußen-Aufholjagd passen
Fußball: Kommentar: Die Botschaften rund um die Preußen-Aufholjagd passen
Nachrichten-Ticker