Rudern: Jahresbilanz des ARC
ARC-Familie verbringt 89 000 Kilometer auf dem Wasser

Münster -

Der ARC zu Münster hat seine Schäfchen ins Trockene gebracht – gar nicht so einfach, wenn man jährlich 89 000 Kilometer auf dem Wasser verbringt. Der Ruderclub präsentierte in seiner Jahresbilanz eindrucksvolle Zahlen.

Dienstag, 26.02.2019, 13:38 Uhr aktualisiert: 03.03.2019, 14:28 Uhr
Für den ARC geht 2019 ein neuer Vorstand an den Start: (kleines Foto v.l.) Michael Herzog, Harald Schnitker, Udo Weiss, Ulrich Pastoors und Andrea Lechtenböhmer.
Für den ARC geht 2019 ein neuer Vorstand an den Start: (kleines Foto v.l.) Michael Herzog, Harald Schnitker, Udo Weiss, Ulrich Pastoors und Andrea Lechtenböhmer. Foto: ARC Münster

So ein wenig hat man sich beim ARC zu Münster damit arrangiert, dass der Nachbar vom RV Münster die Schlagzeilen zu diktieren pflegt und der eigene Verein eher für die Randgeschichten des Rudersports zuständig ist. Mit großem Respekt würdigt man an der Hansestraße die internationalen Erfolge der Kollegen von der Bennostraße. Für Neid allerdings besteht kein Anlass, wie sich auf der jüngsten Mitgliederversammlung – der mittlerweile 59. des 1960 gegründeten Clubs – auch an der beeindruckenden Jahresbilanz ablesen ließ. 269 Mitglieder zählt der ARC, 35 Prozent davon sind weiblich, 15 Prozent minderjährig – und fast alle aktiv. Eine imposante und vor allem beständig steigende Bilanz des Vereins, der Breiten- und Wettkampfsport in gedeihlichem Miteinander pflegt: Für 29 Regatten hatte der ARC 2018 gemeldet und dabei 51 Siege errudert. Emsige Statistiker haben sich sogar die Mühe gemacht, den Kilometerstand für 2018 zu errechnen: 89 185 Kilometer legte die ARC-Familie auf dem Wasser zurück – mehr als 8000 Kilometer und damit über zehn Prozent mehr als im Jahr zuvor. Doch in der Miles-and-More-Bilanz des ARC liegt der Fokus natürlich auch auf dem „Mehr“, das einmal mehr von den Top-Athleten aller Altersklassen geliefert wurde: Beispielsweise von Bente (11 Jahre) und Tjorven Schneider (13), die im vergangenen Jahr Gold und Bronze beim Landes- sowie Bronze auf Bundesebene (Tjorven) holten, von den zwei Silber- sowie einer Bronzemedaille von Luca Frankenstein bei den Deutschen U-23-Meisterschaften bis zu den Masters-Ruderern Stephan Klaus und Heiz-Jürgen Stehr, die das Jahr als dreifache Titelträger im DRV-Masters-Championat beschlossen.

Ein Aushängeschild war wieder einmal der Münster-Achter, der als erfolgreiches Joint Venture von ARC und RVM Dritter der Ruder-Bundesliga wurde und bei den Deutschen Sprintmeisterschaften Silber holte. Überhaupt funktioniert die Nachbarschaft am Dortmund-Ems-Kanal sehr gut: Beide Clubs feierten als Trägervereine des Regattavereins Münster (MRV) im vergangenen Jahr den 30. Geburtstag des Zusammenschlusses und organisierten als Höhepunkt die Deutschen Sprintmeisterschaften auf dem Aasee.

Auch der Schul-Cup fand 2018 so große Resonanz, dass natürlich die nächste Auflage bereits in Planung ist.

Als Drahtzieher aller künftigen Aktivitäten wird der neu gewählte Vorstand mit Michael Herzog (Sport), Harald Schnitker (Immobilien), Udo Weiss (Öffentlichkeitsarbeit), Ulrich Pastoors (Schatzmeister) und Andrea Lechtenböhmer (Geschäfts- und Schriftführerin) auch im neuen Jahr für viel Bewegung auf dem Kanal sorgen – sowohl vom Bootshaus an der Hansestraße in Hiltrup als auch von der zweiten Basisstation des ARC an der Rheinstraße.

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