Basketball: 2. Liga Pro B
Auch die kleinen Bayern verursachen große Freude bei den WWU Baskets

Münster -

Der Name ist der bisher klangsvollste unter den Gegnern der WWU Baskets Münster. Bayern München ist am Sonntag im Viertelfinale der Playoffs zu Gast am Berg Fidel. Okay, es ist die Zweitvertretung – doch auch dieser Gegner hat eine gewisse Anziehungskraft.

Mittwoch, 20.03.2019, 15:58 Uhr aktualisiert: 21.03.2019, 11:38 Uhr
Talentiert und erfolgreich: die Zweite des FC Bayern
Talentiert und erfolgreich: die Zweite des FC Bayern Foto: FCB

Der Tenor bei den WWU Baskets Münster ist vor dem anstehenden Playoff-Viertelfinale am Sonntag (16 Uhr) einhellig. „Das ist natürlich ein cooler Gegner“, sagt Kapitän Jan König. Auch sein Coach Philipp Kappenstein hatte in der Vergangenheit auf ein Duell gegen den namhaften Konkurrenten gehofft. Der FC Bayern München besitzt halt nicht nur im Fußball eine Strahlkraft, auch im Basketball ist der FCB eine ganz große Nummer. Dass es „nur“ die zweite Mannschaft der Rot-Weißen ist, die am Berg Fidel ihre Visitenkarte abgibt – geschenkt.

2011 stiegen die Profis in die Bundesliga auf – mit der Unterstützung von Vereinspräsident Uli Hoeneß und natürlich mit großen Ambitionen und. Diesen wurden sie schnell gerecht. Nur drei Jahre später herrschte im September 2011 eingeweihten Audi-Dome Ausnahmestimmung, die Münchener um Kapitän Steffen Hamann und Paul Zipser wurden Deutscher Meister. Erneut und erstmals wieder nach 59 Jahren. Denn Basketball in der bayrischen Landeshauptstadt hat eine lange Tradition. Schon seit 1946 gehört die von Franz Kronberger gegründete Abteilung zum Verein des FCB, der 1954 und 1955 seine ersten Meistertitel gewann.

Lange ist es her, im Hier und Jetzt sind die Bayern in der Bundesliga an der Spitze und gehen als Favorit in die Playoffs. Und die zweite Mannschaft? Gegen einen Aufstieg in die 2. Liga Pro A dürfte sich an der Säbener Straße niemand wehren, die zweithöchste Spielklasse wäre der perfekte Spielplatz für die Rasselbande. Doch nicht das erstmalige Erreichen des Viertelfinales ist der Maßstab, an dem Trainer Demond Greene gemessen wird. Vielmehr steht die Entwicklung der Nachwuchskräfte, von denen zum Beispiel Nelson Weidemann (19) am Sonntag beim 92:67 gegen den Mitteldeutschen BC Bundesliga-Minuten und -Punkte (2) sammelte, im Vordergrund.

19 Jahre beträgt der Altersdurchschnitt der Nachwuchs-Truppe, die Greene gegen die Baskets als Außenseiter sieht. Dass dieser allerdings gespickt ist mit hoch veranlagten Basketballern, macht das Duell für Münster gleichsam interessant und schwer. Als „Leckerbissen“ bezeichnete Kappenstein die zwei, vielleicht auch drei Spiele, die Münster am Ende nicht schwer im Magen liegen sollen.

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