Fußball: Landesliga
Westfalia Kinderhaus jagt Spitzenreiter GW Nottuln

Münster -

Wenn noch irgendeine Mannschaft GW Nottuln einholen soll, dann muss Westfalia Kinderhaus beim Spitzenreiter am Sonntag wohl gewinnen. Es ist das absolute Top-Spiel der Landesliga – der Aufsteiger und Tabellenzweite will die Liga wieder spannend machen.

Freitag, 22.03.2019, 10:54 Uhr aktualisiert: 22.03.2019, 14:15 Uhr
Auf dem Weg zurück ins Westfalia-Team: Dzan-Laurin Alic (M.) könnte zum Top-Spiel wieder einsatzbereit sein.
Auf dem Weg zurück ins Westfalia-Team: Dzan-Laurin Alic (M.) könnte zum Top-Spiel wieder einsatzbereit sein. Foto: Christian Lehmann

Der Eigennutz steht klar im Vordergrund. Wenn Westfalia Kinderhaus am Sonntag zum Tabellenführer GW Nottuln reist, ist es wohl die letzte Chance, das Titelrennen in der Landesliga noch einmal spannend zu gestalten. Und das aus purem Egoismus. Denn mit einem Sieg kann der Tabellenzweite den Rückstand auf vier Zähler reduzieren. Andernfalls geht es umgehend nur noch um die Vizemeisterschaft.

„Das ist so. Nottuln wäre zu weit weg“, weiß Marcel Pielage um das Rechenbeispiel. Das aber soll am Sonntag eben nicht aufgehen. „Als Aufsteiger sind wir sensationeller Zweiter. Daran hat sich nichts geändert. Wir haben aber auch Blut geleckt. Kampflos werden wir uns nicht ergeben“, verspricht der Westfalia-Coach vor dem Gipfeltreffen.

Das Remis gegen Herbern vor Wochenfrist brachte sein Team um zwei weitere Punkte – und eine bessere Ausgangslage. Allerdings überzeugten die Grün-Weißen beim knappen 1:0 in Altenberge auch nicht wirklich. „Ohnehin haben die Rückrundenspiele gezeigt, dass Nottuln schlagbar ist“, versichert Pielage. Allerdings weiß er auch, was sein Team dabei nicht anbieten darf. Schon im Hinspiel, das der Tabellenführer aus den Baumbergen mit 4:1 gewann, waren die Räume zwischen den Kinderhauser Ketten zu groß. Gefundenes Fressen für die wuseligen Akteure des Gegners. Also ist Geschlossenheit ein Erfolgsschlüssel.

Moritz Knemeyer kann seinen Teil zum Gelingen nicht beitragen. Der vierfache Torschütze weilt im Urlaub. Derweil hat Simon Winter, der zuletzt nur eingewechselt wurde, durch die Trainingswoche wieder aufgeholt. Auch Dzan-Laurin Alic meldete sich am Dienstag zurück. Es wird ein Wettlauf gegen die Zeit, ob Westfalia wieder auf beide Flügelspieler bauen kann.

Grundsätzlich hat der Trainer nicht vor, viel zu ändern. Was zuvor in sechs siegreichen Spielen richtig war, macht ein Remis nicht falsch. „Ich werde sicher nicht drei oder vier Dinge umstellen“, so Pielage. Kontinuität war bisher schließlich hilfreich.

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