Volleyball: 3. Liga Frauen
BW Aasee nach 3:1 gegen Hildesheim fast am Ziel angekommen

Münster -

Im Kampf um den Klassenerhalt hat BW Aasee vorgelegt. Das 3:1 zu Hause gegen den MTV Hildesheim war extrem wichtig, nun haben die Münsteranerinnen die Pole-Position im Vergleich zum ASV Senden, der aber noch ein Nachholspiel hat.

Sonntag, 24.03.2019, 19:52 Uhr aktualisiert: 25.03.2019, 14:28 Uhr
Patricia Lomölder (M.) und Ronja de Boer stemmten sich mit Erfolg gegen den Hildesheimer Angriff um Katharina Culav. Aasee gewann 3:1 und machte einen großen Schritt zum Klassenerhalt.
Patricia Lomölder (M.) und Ronja de Boer stemmten sich mit Erfolg gegen den Hildesheimer Angriff um Katharina Culav. Aasee gewann 3:1 und machte einen großen Schritt zum Klassenerhalt. Foto: fotoideen.com

Im letzten Heimspiel der Saison sicherten sich die Volleyballerinnen von BW Aasee mit dem 3:1 (25:18, 24:26, 25:19, 25:19) gegen den MTV Hildesheim drei extrem wichtige Punkte im Abstiegskampf der 3. Liga. BWA-Trainer Kai Annacker war glücklich: „Ich kann das Gefühl kaum in Worte fassen.“ Dennoch gab er sich realistisch: „Abgerechnet wird allerdings erst zum Schluss.“ Denn: Im Nachholspiel in Bonn kann der ASV Senden wieder bis auf zwei Punkte heranrücken und das Rennen am letzten Spieltag in zwei Wochen noch einmal richtig spannend machen.

Bereits im ersten Satz wurde deutlich, dass keine der beiden Mannschaften leichtes Spiel haben würde. In einem offenen Schlagabtausch schafften es zunächst weder Aasee noch der Gast davonzuziehen. Erst beim Stand von 19:18 für die Münsteranerinnen schafften diese es mit einer Aufschlagserie, den Gegner in die Schranken zu weisen und den Satz mit 25:18 für sich zu entscheiden.

Der MTV, für den die Beachvolleyballerinnen Cinja Tillmann, Anna Behlen und Katharina Culav mitwirkten, zeigte sich wenig beeindruckt und ging nach dem ersten Seitenwechsel mit 3:0 in Führung. Doch der Gastgeber bewies Kampfgeist und drehte den Rückstand zum 9:8. Abermals entwickelte sich ein offener Satz, bei dem diesmal Hildesheim die Oberhand behielt. Einen ersten Satzball wehrte Kathrin Pasel noch ab, beim zweiten war sie allerdings machtlos – 24:26.

Nun war es an BWA, den ursprünglichen Vorsprung wiederherzustellen. Und dies gelang mit Bravour. In der Satzmitte verzeichnete der Gastgeber bereits einen satten Vorsprung (15:10), den die Annacker-Schützlinge mit 25:19 ins Ziel brachten.

Nun waren sie in der Spur, angepeitscht durch das bestens gelaunte Publikum ließ die Mannschaft auch im finalen Satz den Gästen keine Chance mehr und machte mit dem erneuten 25:19 alles klar. Annacker zeigte sich von der Leistung seines Teams begeistert: „Wir haben mit unseren druckvollen Aufschlägen gut auf Hildesheims Libera gespielt und haben so viele Punkte geholt. Das sonst so starke Angriffsspiel des Gegners konnten wir zudem weitestgehend unterbinden.“

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