Fußball: Kreisliga A
Späte Tore – Segen für GW Gelmer, Fluch für Concordia Albachten

Münster -

Concordia Albachten ärgerte sich über einen späten Gegentreffer, Eintracht Münster brachte der Anschluss in der Schlussminute nichts mehr – und GW Gelmer zündete gleich doppelt in der Nachspielzeit. In der A-Ligen zeigte sich, dass ein Spiel auch mal mehr als 90 Zeigerumdrehungen haben kann.

Montag, 25.03.2019, 16:06 Uhr aktualisiert: 26.03.2019, 15:48 Uhr
Im letzten Moment gestoppt: Silas Nübel (l.) und Concordia Albachten kassierten in der Nachspielzeit den Ausgleich.
Im letzten Moment gestoppt: Silas Nübel (l.) und Concordia Albachten kassierten in der Nachspielzeit den Ausgleich. Foto: Thomas Strack

Ein Fußballspiel dauert 90 Minuten! – Von wegen. Der Irrglaube macht auch vor der Kreisliga A nicht halt. Im Gegenteil. Der 22. Spieltag lieferte gleich mehrfach den Beweis, dass man sich nicht sicher sein kann. Nicht immer aber war das späte Tor ein Fluch, bisweilen auch ein Segen.

Als wenn es nicht schon gereicht hätte, dass sich Concordia Albachten mit Mühe zu einem 1:0-Sieg gegen den BSV Roxel II schleppte. Das auch noch durch ein frühes (13.) Strafstoßtor von Daniel Golparvari. Denn in der ­dritten Minute der Nachspielzeit waren auch diese Mühen vergebens. Marvin Lamskemper riss den Tabellenführer der A 2 aus allen Träumen. „Wir haben es nicht geschafft, die Führung nach Hause zu bringen. Was wir aufgrund der zweiten Halbzeit auch nicht verdient hatten“, ordnete Trainer Jens Truckenbrod das Resultat ein. Dass der späte Treffer aus einer Ecke resultierte und der Unparteiische danach gar nicht erst wieder anpfiff, passte zur Partie, in der es die Gastgeber nicht verstanden, die Konter­chancen erfolgreich und entscheidend zu Ende zu spielen. Einer statt drei Zähler blieb somit für Concordia und nur noch ein Punkt Vorsprung vor Verfolger SV Bösensell. Noch aber gibt es zwei Nachholspiele.

Was nicht für Eintracht Münster gilt. Der Viertletzte der Staffel A 1 weist vier Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz auf, der dort im Nacken sitzende TSV Handorf hat aber noch eine Partie in der Hinterhand. Beim 1:2 beim SV Ems Westbevern durfte Eintracht zwar in Minute 94 den Treffer von Christoph Buhl bejubeln, jedoch nichts Zählbares. Das Tor war Anschlusstreffer und Endstand zugleich.

Späte Treffer können aber auch ein Segen sein. GW Gelmer profitierte gleich zweimal davon. Zunächst sorgte Lucas Deitermann in der 90. Minute für das 3:2, ehe Oliver Ritz 180 Sekunden später mit dem 4:2 gegen BW Greven noch einen draufsetzte. Schlussminute und Zugabenteil bescherten den Grün-Weißen doch noch einen Sieg.

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