Fußball: Westfalenpokal-Achtelfinale Junioren
Arminia Bielefeld eine Nummer zu groß für Münster 08

Münster -

Die B-Junioren des SC Münster 08 mussten gegen Arminia Bielefeld im Achtelfinale des Westfalenpokals ebenso die Segel streichen wie die U-17-Mädchen von Wacker Mecklenbeck. Die beiden Bundesliga-Teams der Preußen aber kamen weiter.

Montag, 25.03.2019, 16:16 Uhr aktualisiert: 26.03.2019, 15:48 Uhr
Der Einsatz stimmte: Joel Chinaemerem Amadi (r.) vom SC Münster 08 schenkt in diesem Duell dem Arminen Atakan Kurnaz keinen Zentimeter. An der 1:4-Niederlage der Nullachter gegen die Ostwestfalen änderte das nichts.
Der Einsatz stimmte: Joel Chinaemerem Amadi (r.) vom SC Münster 08 schenkt in diesem Duell dem Arminen Atakan Kurnaz keinen Zentimeter. An der 1:4-Niederlage der Nullachter gegen die Ostwestfalen änderte das nichts. Foto: fotoideen.com

Die ganz große Überraschung blieb den B-Junioren des SC Münster 08 im Achtelfinale des Westfalenpokals verwehrt: Gegen den Bundesligisten Arminia Bielefeld hieß es am Ende 1:4. Trainer Jens Dietrich nahm es sportlich: „Der ­Gegner hat verdient gewonnen, besonders in der ersten Halbzeit war er deutlich ­besser, das muss man ganz klar anerkennen.“

Begonnen hatte das Spiel mit einem Schockmoment, weil Armine Dildar Atamaca so unglücklich auf der Schulter landete, dass ein Krankenwageneinsatz notwendig war und die Partie für fast 20 Minuten unterbrochen wurde. „Die Pause hat uns nicht gutgetan“, bemerkte Dietrich – die Gäste trafen anschließend innerhalb von neun Minuten dreimal durch Julian Fromann und zweimal Kevin Schacht . Kurz darauf durfte aber auch Nullacht jubeln: Marvin Janning wurde regelwidrig gebremst und verwandelte den folgenden Strafstoß souverän (40.). Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild, weil Münster, angetrieben durch den Anschluss, Mut bekam. „In der Phase war das Spiel offen, wir waren ebenbürtig“, fand Dietrich. Auf beiden Seiten gab es nun Gelegenheiten für weitere Tore. Der Bundesligist schlug zuerst zu und entschied durch Schacht damit das Spiel (62.). „Mit der zweiten Halbzeit sind wir sehr zufrieden“, bilanzierte Dietrich.

Besser als die Nullachter machten es die U-17-Junioren des SC Preußen. Zu Gast beim Bezirksligisten TuS Lipperreihe fuhr die Mannschaft von Trainer Arne Barez einen souveränen, wenn auch recht glanzlosen 2:0-Sieg ein. Durch die frühen Tore von Jürgen Sinev (19.) und Phil Harres (29.) war das Spiel im Grunde schon entschieden, sodass die Adlerträger getrost einen Gang zurückschalten konnten, um Kräfte für die Aufgaben in der Bundesliga zu sparen.

Richtig strecken musste sich die U 19 der Preußen. Bei der TSG Sprockhövel, die derzeit um den Klassenerhalt in der Westfalenliga kämpft, setzte sich der Nachwuchs knapp mit 3:2 durch. Den frühen Rückstand (6.) drehten Robin Flechsig (12.) und Kevin Husha (20.) zwar schnell in eine Führung, die Gastgeber glichen allerdings noch vor der Pause aus (40.). Erst dem eingewechselten Finn Wortmann gelang eine knappe Viertelstunde vor dem Ende der Siegtreffer.

Im Westfalenpokal der B-Juniorinnen musste Wacker Mecklenbeck die Segel hingegen streichen. Der Letzte der Regionalliga kam gegen den Delbrücker SC – immerhin Tabellenzweiter der Westfalenliga – überhaupt nicht in die Begegnung und lag bereits zur Pause mit 0:2 zurück. Dank einer Leistungssteigerung nach dem Seitenwechsel kam zumindest kein Gegentor mehr hinzu. „Eine verdiente Niederlage. Wir waren voll­kommen kraftlos und nicht in der Lage, das Spiel zu ­drehen“, gestand Wackers Betreuer Thomas Schmidt.

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