Fußball: Landesliga
Behrens ist der „Türöffner“ für Kinderhaus gegen Senden

Münster -

Eine Halbzeit lang musste Westfalia Kinderhausn hart kämpfen, auch weil der Gastgeber gegen den VfL Senden seine Chancen nicht nutzte. Nach dem Seitenwechsel aber gaben die Münsteraner noch mehr Gas und gewannen 3:0.

Sonntag, 31.03.2019, 18:40 Uhr aktualisiert: 04.04.2019, 13:56 Uhr
Jonas Kreutzer (r.) macht den Ball vor den Sendenern Joshua Dabrowski (l.) und Hendrik Heubrock fest.
Jonas Kreutzer (r.) macht den Ball vor den Sendenern Joshua Dabrowski (l.) und Hendrik Heubrock fest. Foto: fotoideen.com

In einer munteren Partie gegen den VfL Senden siegte Westfalia Kinderhaus 3:0 (0:0). Zunächst hielten die Gäste gut mit, doch im zweiten Durchgang nahm der neue Tabellenzweite Fahrt auf. Der musste seine Startformation aufgrund von Verletzungen aus dem Spitzenspiel gegen GW Nottuln umbauen und ließ seit längerer Zeit mal wieder mit Viererkette spielen.

Beides könnte ein Grund gewesen sein, warum der Start holprig war. „Wir haben es uns im Aufbau sehr schwergetan. Durch die Viererkette wollten wir Überzahl im vorderen Bereich bekommen und den Gegner früh attackieren. Das hatnoch nicht so funktioniert, wie wir uns das vorstellen“, sagte Trainer Marcel Pielage. „Dennoch hatten wir auch zwei 100-prozentige Chancen, die reingehen müssen.“

Gemeint waren die Gelegenheiten von Jonas Kreutzer, der von Nick Rensing in Szene gesetzt wurde und freistehend am aufmerksamen VfL-Keeper Johannes Brückner scheiterte (35.), und Simon Winter , der frei von rechts in den Strafraum einzog, aber die Kugel vorbei schob (38.). Corvin Behrens hatte zuvor die einzige nennenswerte Möglichkeit, als er aus ähnlicher Position wie Winter knallhart abzog, aber Brückner mit einer Glanzparade zur Stelle war (15.).

Der VfL wirkte zu keiner Zeit abgemeldet und kam über schnelle Außen immer wieder gefährlich nach vorne. Gleich zweimal, gegen Dennis Bäumer und Hendrik Heubrock (22. und 45.), entschärfte Philip Wassmann den Ball kurz vor der Torlinie. „Da haben wir nicht gut nachgeschoben, wenn wir eigentlich attackieren wollten“, so Pielage.

Die zweite Halbzeit liefdeutlich besser, auch wenn es zunächst einen Wachmacher brauchte. Keeper René Steinke bewahrte seine Elf mit einem starken Reflex gegen Heubrock (49.) vor dem Rückstand. Anschließend ging es dann nur noch in eine Richtung. Den „Türöffner“ brachte Corvin Behrens nach Vorarbeit von Rensing, der sich quer durch die gegnerische Hälfte bis zur Grundlinie kombinierte (55.). Behrens, verarbeitete kurz darauf einen langen Ball im Strafraum elegant verarbeitete und schloss eiskalt ab (62.). Den Schlusspunkt setzte der eingewechselte Mike Liszka (85.). Winter hatte rechts den Ball gewonnen und Jonas Kreutzer ihn bedient. So war Pielage durchaus zufrieden. Durch die souveräne Vorstellung in der zweiten Hälfte kletterte Westfalia auf Platz zwei. Westfalia: Steinke – Alic, Wassmann, Göcking, Gogoll (61. Göbel) – Liebert (67. Liszka), Rensing, Schöneberg, Winter – Behrens, Kreutzer

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