Volleyball: Bundesliga
USC Münster hat den Schweriner SC lange am Haken

Münster -

Klare Sache? Von wegen! Der USC Münster verabschiedete sich mit einer beherzten Vorstellung aus der aktuellen Saison und von seinen Fans. Bei der 2:3-Niederlage gegen den Schweriner SC drängten die Münsteranerinnen den Favoriten an den Rand der Niederlage.

Mittwoch, 03.04.2019, 22:04 Uhr aktualisiert: 04.04.2019, 06:05 Uhr
Großartig gekämpft, nie aufgegeben – und am Ende doch geschlagen: Die USC-Damen nahmen traurig Abschied. Doch Trainer Teun Buijs (kl. Foto) durfte dennoch zufrieden sein.
Großartig gekämpft, nie aufgegeben – und am Ende doch geschlagen: Die USC-Damen nahmen traurig Abschied. Doch Trainer Teun Buijs (kl. Foto) durfte dennoch zufrieden sein. Foto: Jürgen Peperhowe

Der USC Münster hat es nicht geschafft, das Saisonende zu vertagen. Am Mittwochabend verlor er auch das zwei Playoff-Viertelfinale gegen den Schweriner SC . Beim 2:3 (25:22, 25:21, 18:25, 16:25, 11:15) präsentierte sich das Team jedoch in toller Verfassung und ging erhobenen Hauptes vom Feld.
Nie aufgeben, hatte Teun Buijs nach dem 0:3 im ersten Spiel in Schwerin gefordert. Und die Mannschaft, ohnehin bekannt für enorme kämpferische Qualitäten, wollte mit ihrem Trainer durchs Feuer. Der USC spielte einen brillanten ersten Satz. Mit fabelhaftem Aufschlagspiel stürzte er den Favoriten in Verlegenheiten.

Volleyball-Bundesliga Playoff-Partie: USC Münster - Schweriner SC

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  • Volleyball-Bundesliga Playoff-Partie: USC Münster - Schweriner SC Foto: Jürgen Peperhowe
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Die ersten Nadelstiche setzte Lina Alsmeier, später tat es ihr Luisa Keller gleich. Das Service war fraglos der Schlüssel, doch auch am Netz trat Münster beherzt, mutig und konsequent auf. Das Lächeln des Titelverteidigers wirkte aufgesetzt, auf diesen Widerstand hatte er sich nicht eingerichtet. Zur ersten technischen Auszeit lag der USC 8:2 vorn. Von diesem Vorsprung zehrte er mit einer Leistung auf sehr gutem Niveau. Nach 27 Minuten war Münster das, was es Saison übergreifend in drei vorangegangenen Playoff-Partien gegen Schwerin nicht einmal gewesen war: Satzgewinner.

Zuschauer witterten Sensation

Dieses kleine Erfolgserlebnis beflügelte Münsters Glauben an große Taten. Die Mannschaft lachte und spielte im Wechsel und mitunter machte sie beides gleichzeitig im zweiten Satz. Weder der erste Rückstand im Spiel (4:5) noch zwei, drei harte Einschläge in der eigenen Hälfte warfen sie aus der Bahn. Mitte des Durchgangs führte der SSC 13:11, die Freude darüber war überschaubar und von kurzer Dauer. Weil der USC griffig blieb, die Fehlerquote niedrig hielt und Juliane Langgemach sowie Marie Schölzel nie lange fackelten. Stark die beiden, aber nicht nur sie: Alle stark! Mit 25:21 sicherte sich Münster auch den zweiten Durchgang.
1236 Zuschauer witterten eine Sensation und das Team gab ihnen Hoffnung. Party am Berg Fidel, sogar ein bisschen Vergnügungssteuer pflichtig. Der Meister legte zu, doch der USC behielt den Kopf über Wasser. Bis zum 15:15 hielt er im dritten Satz erfolgreich dagegen, erst dann legte Schwerin mehr Gewicht auf die Waage. Auch Abschnitt drei endete nach 27 Minuten, diesmal waren die Gäste schneller bei 25.

Kampf gegen die Müdigkeit

Münster schüttelte sich, doch Schwerin war nun voll da. Über einen 4:0-Start schob sich das Team im vierten Satz weiter heran. Der USC rückte keinen Zentimeter zurück, nichts fiel den Gästen an diesem Abend in den Schoß. Gleichwohl war das 2:2 verdient.
Tiebreak, Münsters letzte Chance das Saisonende zu verschieben. Es war auch ein Kampf gegen die Müdigkeit. Der USC verlor den Set 11:15. Die Fans schickten die Mannschaft mit donnerndem Applaus in den langen Sommer. Ein bisschen durfte sich der Verlierer wie ein Gewinner fühlen.

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