Fußball: Kreisliga Frauen
Meisterliche Serie in Blau-Weiß Aasee

Münster -

Zweimal scheiterten die Frauen von BW Aasee nur um Haaresbreite am Aufstieg, nun aber hat es geklappt. Die Bezirksliga kann kommen. Die grandiosen Statistiken lassen erahnen, dass sich das Team dort schnell akklimatisieren wird.

Mittwoch, 17.04.2019, 18:24 Uhr
Endlich am Ziel: Nach zwei vergeblichen Anläufen glückt den Fußball-Frauen von Blau-Weiß Aasee nun der Aufstieg in die Bezirksliga – und das mehr als souverän.
Endlich am Ziel: Nach zwei vergeblichen Anläufen glückt den Fußball-Frauen von Blau-Weiß Aasee nun der Aufstieg in die Bezirksliga – und das mehr als souverän. Foto: Anna-Lena Woycke

Die Frauen von BW Aasee haben den Aufstieg aus der Kreisliga A in die Bezirksliga perfekt gemacht. Das ist eine schöne Nachricht. Doch sie bekommt noch mehr Aussagekraft, wenn man weiß, dass die Mannschaft zuvor zweimal knapp gescheitert war.

Das Team von Trainer Kolja Steinrötter steht ohne Punktverlust mit 19 Siegen aus 19 Spielen uneinholbar an der Tabellenspitze. 70 Tore erzielt, vor allem aber nur vier kassiert – die Defensive ist fast unbezwingbar. Die Hinrunde absolvierte BWA gar ohne Gegentreffer – eine meisterliche Bilanz.

Der Aufstieg deutete sich bereits in den vergangenen Jahren an. 2016/17 sicherten sich die Münsteranerinnen bereits die Meisterschaft ohne Punktverlust. Am Ende standen 22 Siege aus 22 Spielen. Im Aufstiegsspiel zur Bezirksliga, in dem gleichzeitig die Kreismeisterschaft vergeben wurde, verlor Aasee dann auf neutralem Platz in Everswinkel gegen Westfalia Kinderhaus mit 1:3 und verpasste damit das große Ziel. Ein bitterer Rückschlag.

In der Folgesaison verpassten die Blau-Weißen Platz eins denkbar knapp. Am vorletzten Spieltag war der TSV Ostenfelde als erster Verfolger mit zwei Zählern Rückstand zu Gast am Aasee und gewann mit 6:2. Damit war Platz eins futsch – obwohl es erst die zweite Niederlage war und BWA 18 der 20 Partien gewonnen hatte.

In den vergangenen drei Saisons fuhr die Mannschaft aus 61 Ligaspielen 59 Siege ein. Dabei wies sie insgesamt eine Differenz von 315:20 Toren auf. Außerdem stammt der letzte Punktverlust auf fremdem Platz aus dem November 2015. Seitdem sind die Frauen in der Fremde immer als Siegerinnen vom Platz gegangen.

Und nun folgt endlich der verdiente Lohn: der Aufstieg. Seit dieser Saison gibt es nur noch eine Staffel in der A-Liga, sodass als Meister keine Relegation mehr nötig ist. Coach Steinrötter, der das Amt im Sommer 2011 übernahm, macht für den Erfolg gerade die Defensivleistung verantwortlich. „Wir leisten gute Arbeit gegen den Ball und haben natürlich auch das nötige Glück gehabt, um die lange Serie ohne Gegentor auszubauen.“ Sein Ziel für die nächste Saison ist es, „die Klasse zu halten, um sich möglichst schnell etablieren zu können“.

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