Fußball: Bezirksliga
Luke Vette trifft doppelt gegen Fredi Bobic an der ZDF-Sportstudio-Torwand

Münster/Mainz -

Zwischen Greven und Gievenbeck nach Mainz. Luke Vette, Mittelfeldspieler des Bezirksligisten 1. FC Gievenbeck II, trat im Sportstudio gegen Ex-Nationalspieler Fredi Bobic an der legendären Torwand an - und traf sogar doppelt.

Sonntag, 21.04.2019, 10:36 Uhr aktualisiert: 21.04.2019, 16:07 Uhr
Fußball: Bezirksliga: Luke Vette trifft doppelt gegen Fredi Bobic an der ZDF-Sportstudio-Torwand
Luke Vette beim Probeschießen. Foto: privat

Diese zwei Treffer reichten dann nicht zum Sieg. Starkes Unentschieden für Luke Vette im ZDF-Sportstudio an der Torwand, und das gegen den ehemaligen Nationalspieler Fredi Bobic . Der Mittelfeldspieler vom 1. FC Gievenbeck II schnupperte am Tagessieg, der immerhin 1000 Euro wert gewesen wäre - und auch an der Qualifikation für das große Torwand Saisonfinale, in dem es um 25.000 Euro geht. Aber kurz nach Mitternacht, als der Karsamstag in den Ostersonntag wechselte, stand es am Ende 2:2.

Luke Vette hatte sich über die Plattform  hartplatzhelden.de  für das Torwandschießen qualifiziert. Sein Treffer, im Übrigen der erste in der Saison, beim 5:2-Auswärtssieg bei der SG Telgte zum 1:0, brachte den 21-Jährigen nach vorn. Er sammelte die meisten Likes ein, also ging es mit Freundin Svenja Silkenbäumer nach Mainz. Lässiges Hemd, Jeans, Sneakers - Vette kam lässig rüber, wirkte wenig aufgeregt. Am Gründonnerstag hatte Vette mit seinem Team, dem Bezirksligisten Gievenbeck II, noch 2:2 beim SC Greven 09 gespielt und damit die sechste Partie ungeschlagen bestritten. Nun folgte die „Nebenpartie“ im Sportstudio, auch da wurde nicht verloren. An der Wand, die es seit 1964 im Sportstudio gibt und an der sich die Gäste der Liveshow messen, und bei der noch keiner live sechs Treffer erzielte. Auch nicht Günter Netzer oder Franz Beckenbauer.

Bobic trifft mit erstem Schuss

Beim Probelauf vor der Sendung lief es noch besser als im „Live-Moment“, denn Vette traf vier Mal. Auch die bereits in der Westfalenliga eingesetzte Silkenbäumer durfte es probieren - und traf ebenfalls vier Mal. Das versprach einiges. Und Fredi Bobic, einst Mitglied des magischen Dreiecks mit Giovane Elber und Krassimir Balakov beim VfB Stuttgart, hatte ebenfalls einen „Vierer“ vorzuweisen. Allerdings hatte der heutige Manager von Eintracht Frankfurt dieses Viererpack im September 1994 erzielt. Lange her also.

Bobic eröffnete schließlich den Reigen, traf gleich mit dem ersten Schuss unten rechts. Dann folgten zwei Fahrkarten. Vette antwortete mit einem Fehlschuss, Treffer und einem weiteren Fehlschuss. 1:1. Die Entscheidung musste oben links fallen. Bobic traf erneut mit dem ersten Schuss, führte mit 2:1, ehe er die nächsten beiden Möglichkeiten vergab. Vette glich eiskalt mit dem ersten Versuch ins obere Eck an der Torwand aus. Doch der erlösende dritte Treffer blieb ihm versagt. Gievenbeck gegen Frankfurt, Vette vs. Bobic, Endstand: 2:2. Guter Sport, da haben sich einige kickende Cracks deutlich untalentierter angestellt.

Bewegte Ostertage für den Drensteinfurter

„Luke ist ja auch bei uns der Mann für die ruhenden Bälle. Er hat einen ganz feinen linken Fuß. Wenn er dreimal oder noch öfter trifft, bekommt er meine BVB-Dauerkarte für ein Spiel“, hatte Coach Nicolas Hendricks angekündigt. Ob der FCG-Trainer auch bei zwei Treffern weich wird oder das Viererpack beim Probelauf akzeptiert? Da Vette gegen Bobic nicht gewann, wird seine Mannschaft auch nicht einen neuen 15er-Trikotsatz vom Sportstudio erhalten. Naja, das werden die Gievenbecker verschmerzen.

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Katrin Müller-Hohenstein moderiert das aktuelle Sportstudio. Foto: ZDF/Jana Kay

Bewegte Ostertage also für den 21-jährigen aus Drensteinfurt. Am Donnerstag ein 2:2 in Greven, dann ein 2:2 in Mainz. Am Ostermontag steht das nächste Punktspiel auf dem Programm, um 13 Uhr erwartet die FCG-Reserve Cheruskia Laggenbeck. Duell der Tabellennachbarn, ein Dreier wäre Gold wert, um weitere Zweifel an der Ligazugehörigkeit ausräumen zu können. Ungeschlagen an diesem verlängerten Osterwochende wäre wohl sehr nach dem Geschmack von Luke Vette.   

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Luke Ulrich Vette vom 1. FC Gievenbeck Foto: fotoideen.com

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