Volleyball: Deutsche U-16-Meisterschaft
„Einfach überragend“ – Bronze für BW Aasee

Münster -

Eine Medaille bei der deutschen U-16-Meisterschaft holten die Mädels von BW Aasee in Friedrichshafen. So richtig hatten sie das im Vorfeld nicht für möglich gehalten, doch auch beim Endturnier überzeugten die Münsteranerinnen auf ganzer Linie.

Sonntag, 05.05.2019, 18:38 Uhr aktualisiert: 08.05.2019, 17:50 Uhr
Bronzene Freude: Die U-16-Juniorinnen von BW Aasee jubeln mit dem Trainerteam Dieter (l.) und Kerstin Theis (M.) sowie mit Marcel Middendorf (r.) über den dritten Platz bei den Deutschen Meisterschafen.
Bronzene Freude: Die U-16-Juniorinnen von BW Aasee jubeln mit dem Trainerteam Dieter (l.) und Kerstin Theis (M.) sowie mit Marcel Middendorf (r.) über den dritten Platz bei den Deutschen Meisterschafen. Foto: BWA

Zwei Worte genügten Dieter Theis , um den Auftritt der U-16-Juniorinnen von BW Aasee bei den Deutschen Meisterschafen in Friedrichshafen zusammenzufassen. „Einfach überragend“, sagte der Trainer, der sich wie seine Schützlinge und die mitgereisten Eltern und Fans um den Vereinsvorsitzenden Hugo Domin über die Bronzemedaille freute. „Das war eine Mordsdarstellung für Blau-Weiß Aasee, ein super Wochenende.“

Dies begann mit drei starken Auftritten in der A 2 – auch wenn es im Auftaktspiel zunächst noch etwas hakte. Mit 18:23 lag BWA gegen den SC Einheit Zepernick im Hintertreffen, sieben Punkte in Serie aber bescherten den Münsteranerinnen noch den ersten Satzgewinn des Turniers. Eine Initialzündung. „Den Durchgang haben wir gebraucht, um uns einzuspielen, nachdem in der Vorbereitung einige Spielerinnen gefehlt hatten“, erklärte Theis.

Nun schnurte der BWA-Motor wie ein Zwölfzylinder, im Vollgas-Modus düste Aasee durch die folgenden Abschnitte. Dem 25:17 im zweiten Satz gegen Zepernick folgten ein völlig ungefährdetes 25:9, 25:8 gegen Gastgeber VfB Friedrichshafen sowie ein in der Klarheit überraschendes 25:15, 25:16 gegen den Nachwuchs des Bundesligisten Dresdner SC. „Das hatten wir so nicht auf dem Schirm. Aber die Mädels haben sehr cool gespielt“, sagte Theis.

Platz eins und damit der direkte Sprung ins Viertelfinale war geschafft, der Samstag damit vorzeitig beendet. So gab es genügend Zeit, sich bei einem von der Zeppelin GmbH spendierten Abendessen in aller Ruhe auf die Partie gegen Rotation Prenzlauer Berg vorzubereiten.

Bestens präpariert lief es dann auch in der Runde der letzten acht, gegen das Hauptstadt-Team gab Aasee erneut keinen Satz ab und zog mit 25:23, 25:10 ins Halbfinale ein – allerdings mit einem dicken Wermutstropfen. Junioren-Nationalspielerin Amelie Strothoff knickte Ende des ersten Abschnitts um und fiel damit aus. Bitter, denn Aasee mit Kapitänin Carla Fuchs, Prisca Jeschke, Finja Stöppler, Theresa Brakel, Maylin Meeßen, Paula Kieserling, Nikola Schmidt, Joy Kouba, Lina Schmitz, Josefine Meiser und Hannah Schippers vermochte den Strothoff-Ausfall nicht aufzufangen und geriet aus dem Tritt. Die Folge war das klare 13:25, 12:25 gegen den späteren Meister TSV TB München. „Dazu muss man fairerweise sagen, dass der Gegner uns gut zurechtgelegt hatte“, so Theis. An seinem Fazit änderte dies aber nichts. Dies heißt weiter: „Einfach überragend.“

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