Fußball: Bezirksliga
BW Aasee überzeugt im Kellerkrimi gegen Arminia Ibbenbüren vollends

Münster -

Weil BW Aasee jetzt nur noch zwei Partien in dieser Saison hat, war der Heimsieg gegen Arminia Ibbenbüren elementar. Durch das überaus überzeugende 4:0 haben die Münsteraner die Abstiegsränge erst mal wieder verlassen.

Sonntag, 05.05.2019, 19:00 Uhr
Maximilian Weitzel (l.) attackiert hier den Ibbenbürener Niklas Richter.
Maximilian Weitzel (l.) attackiert hier den Ibbenbürener Niklas Richter. Foto: Wilfried Hiegemann

Matthias Gerigk fomulierte es pragmatisch: „Wir mussten vorlegen und haben unseren Job auf eine Art und Weise erledigt, die schon imponierte“, sagte der Trainer von BW Aasee . 4:0 siegte das Team gegen Arminia Ibbenbüren und errang drei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Zu Recht war der Trainer mit seiner Mannschaft zufrieden, die eine starke kämpferische Leistung an den Tag legte und auch spielerisch überzeugte.

Die erste Gelegenheit hatte Enno Stemmerich, der stramm aus 20 Metern den Torwart Robin Peters prüfte (7.). Kurz darauf setzte Maximilian Weitzel einen Kopfball nach Flanke von Manuel Eustermann vorbei (9.). Während BWA zwar mehr und mehr die Spielkontrolle übernahm, war der Gegner aus der Bergbaustadt keineswegs abgemeldet und hatte sogar die gefährlicheren Chancen, die vom überragenden Pascal Hortmann im Kasten entschärft wurden.

Dieser parierte zunächst gegen Philipp Spallek aus kürzester Distanz glänzend (15.), lenkte dann dessen Schuss über den Querbalken (27.) und entnervte schließlich auch Domenik Breuer, der frei vor dem Tor auftauchte (31.). „Generell ist es eine schwere Aufgabe, weil er als zweiter Torwart reingeworfen wird und direkt da sein muss. Daher großes Lob“, sagte Coach Gerigk.

Dan die Führung: Noch in der eigenen Hälfte gewann Jannik Steuer im Zentrum das Leder und schaltete schnell um. Sein Pass über 25 Meter fand in der Spitze Ersan Keser, der Peters umkurvte, bevor er eiskalt abschloss. Nur fünf Minuten später legten die Blau-Weißen durch Eustermann nach, der nach einer Stemmerich-Flanke einköpfte.

Den zweiten Durchgang begannen die Gäste mit hohem Druck und gingen früh drauf, doch der BWA-Abwehr gelang es, sich im Zusammenspiel mit Alan Ates und Steur sich immer wieder aus diesen Situationen zu befreien. Mit dem 3:0 setzten die Gastgeber bereits in der 53. Minute dem Spiel den Deckel auf. Ein Eckball kam weit auf den zweiten Pfosten, wo Stemmerich zunächst per Kopf scheiterte, aber im zweiten Versuch auf Weitzel weitergab, der den Ball ins Tor verlängerte. Steur, der per Ecke das 3:0 einleitete, sorgte mit einem direkt verwandelten Freistoß aus halblinker Position für den Schlusspunkt (70.). Zwar führte die Schlussoffensive der Gäste noch zu dem ein oder anderen Konter, doch diese wurden nicht zielführend zu Ende gespielt. „Das war ein absolut verdienter Heimsieg. Bis auf 20 Minuten in der ersten Halbzeit hatten wir alles unter Kontrolle“, sagte Gerigk. „Das war quasi das erste Endspiel – was jetzt noch kommt, steht in den Sternen.“ BWA: Hortmann – Bienstein, Weusthof, Stiens, Märten – Ates, Steur – Eustermann (60. Ciuraj), Stemmerich, Weitzel (60. Linden) – Keser (81. Struß)

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6590384?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F62183%2F
Giulia Wahn beim ESC: „Platz 20 war Hauptgewinn“
Beim ESC landete der für San Marino startende Sänger Serhat (l.) auf Platz 20. Dennoch gab es für ihn und seine münsterische Background-Sängerin Giulia Wahn (hinten rechts) Grund zum Jubeln.
Nachrichten-Ticker